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Sprechstunde der Domowina zu wenig genutzt

Ostro. Der Domowina-Kreisverband hat sich bei seiner Jahreshaupt- und Wahlversammlung auch dem sorbischen Schulwesen auseinandergesetzt. Regina Scholze verwies in der Diskussion auf die Verantwortung der Institutionen und auch der Medien.

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Ostro. Der Domowina-Kreisverband hat sich bei seiner Jahreshaupt- und Wahlversammlung auch dem sorbischen Schulwesen auseinandergesetzt. Regina Scholze verwies in der Diskussion auf die Verantwortung der Institutionen und auch der Medien. „Warum werden Kinder als Ware vermarktet? Nur orientiert an den reinen Schülerzahlen?“, kritisierte sie die Gleichsetzung sorbischer Schulen mit deutschen. „Alle Ämter und Institutionen, die Kraft und Macht haben, sollten die Dürrwicknitzer Elterninitiative unterstützen.“ Diese kämpft um ein dauerhaft stabiles sorbisches Schulwesen. Zur Behandlung innersorbischer Fragen in der Öffentlichkeit meldete sich Alfons Kuring aus Panschwitz-Kuckau zu Wort. „Wir müssen andere Formen der Auseinandersetzung finden. Und nicht wie auf dem Jahrmarkt“, sagte er. „Sonst endet alles nur noch in Phrasen.“ Gelegenheit, Kritik und Probleme offen anzusprechen, bieten etwa die wöchentlichen Sprechstunden der Kreisvorsitzenden dienstags 15 bis 18 Uhr im Domowina-Büro Crostwitz. „Leider nehmen sie noch nicht viele in Anspruch“, so Trudla Kuringowa. „Besser hier als anonyme Äußerungen im Internet. Kritik muss sein. Jedoch nicht auf diese Weise“, sagte sie (AK)

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