merken
PLUS

Spree bekommt ein neues Flussbett

Bautzen. Die Errichtung eines neuen Pegels in der Bautzener Spree wird deutlich teurer als geplant. Der Untergrund des Flusses macht den Bauarbeitern am Bombardier-Werk einen Strich durch die Rechnung:...

Bautzen. Die Errichtung eines neuen Pegels in der Bautzener Spree wird deutlich teurer als geplant. Der Untergrund des Flusses macht den Bauarbeitern am Bombardier-Werk einen Strich durch die Rechnung: Weil er zu wasserdurchlässig ist, gelingt es nicht, einen mit Sandsack abgetrennten Bereich des Flussbetts trockenzulegen. Dort will der Freistaat einen Ersatz für den Pegel Weite Bleiche errichten lassen, um präzisere Hochwasserdaten zu erhalten.

Da die bisherigen Versuche vergeblich blieben, muss nun eine andere Lösung her. „Wir werden den Lauf der Spree verlegen“, sagt Karsten Stoof von der Staatlichen Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft. Dafür wird ein Bagger einen längeren Abschnitt der Flussböschung am Humboldthain wegbaggern. Anschließend soll der Fluss für den Zeitraum der Bauarbeiten dorthin umgeleitet werden. Gleichzeitig trennt man den eigentlichen Flusslauf mit stählernen Spundwänden ab.

Anzeige
Mal richtig Offroad cruisen
Mal richtig Offroad cruisen

Der 6. SZ OFFROAD TAG steigt am 25. September und wie immer sind Autohäuser und Helfer dabei. Wer das sein wird erfahren Sie hier!

Die Arbeiten führen zu Mehrkosten von geschätzt 40 000 Euro. Außerdem droht eine Verzögerung im Bauablauf von zwei bis drei Wochen. Deshalb bleibt auch der Radweg zwischen Bombardier und Spree noch drei bis vier Wochen dicht. (csf)