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Sprengsatz explodiert im Hausflur

Döbeln. Die Bewohner des Hauses Schillerstraße 39 sind in der Nacht zu gestern sehr brutal auf dem Schlaf gerissen worden. Ein Sprengsatz war gegen 0.20 Uhr im zweiten Stock im Hausflur explodiert. Ein Unbekannter hatte ihn nahe der Treppe neben einer Wohnungstür abgelegt.

Döbeln. Die Bewohner des Hauses Schillerstraße 39 sind in der Nacht zu gestern sehr brutal auf dem Schlaf gerissen worden. Ein Sprengsatz war gegen 0.20 Uhr im zweiten Stock im Hausflur explodiert. Ein Unbekannter hatte ihn nahe der Treppe neben einer Wohnungstür abgelegt. Die Wucht der Detonation zerfetzte Fliesen und Putz. Lampen gingen zu Bruch und das Fenster im Hausflur. Glassplitter flogen auf die Straße. Die Wohnungstür wurde durch die Druckwelle aus den Angeln gerissen. Löcher im Türblatt und im Rahmen zeugen von der Wucht der umherfliegenden Splitter. Verletzt wurde bei dem Anschlag zum Glück niemand.

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Im Hausflur im zweiten Stock ist der Sprengsatz neben einer Wohnungstür explodiert. Fliesen und Putz wurden zertrümmert. Splitter stecken im Rahmen und dem Blatt der Wohnungstür, die aus den Angeln gerissen wurde. Die gröbsten Schäden wurden repariert, da
Im Hausflur im zweiten Stock ist der Sprengsatz neben einer Wohnungstür explodiert. Fliesen und Putz wurden zertrümmert. Splitter stecken im Rahmen und dem Blatt der Wohnungstür, die aus den Angeln gerissen wurde. Die gröbsten Schäden wurden repariert, da

Noch in der Nacht rückten Kriminaltechniker der Polizeidirektion Chemnitz und Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes an. Die Beamten untersuchten den Tatort bis in die Morgenstunden. Nach den Ermittlungen der Experten war der Sprengsatz aus mehreren in Deutschland nicht zugelassenen Feuerwerkskörpern zusammengebaut. Hinweise zum Motiv der Tat liegen nach den Angaben der Polizei noch nicht vor. Auch zur Höhe des Schadens wurden keine Angaben gemacht.

Die Polizei bittet um Hinweise zur Aufklärung der Tat. Wem sind zum Tatzeipunkt in der Nähe des Hauses Personen aufgefallen. Wer hat am Mittwoch oder an den Tagen davor Personen beobachtet, die den Tatort erkundet haben könnten. Hinweise nimmt die Polizei unter 03431 6590 entgegen. (DA/jh)