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Staatsminister erteilt den Startschuss

Ein dreimonatiges Bauvorhaben auf der Kinder- und Jugendfarm wird ab sofort umgesetzt.

Gemeinsam mit Kindern der Farm hat Staatsminister Thomas Schmidt (2.v.r.) symbolisch den Baubeginn, mit dem Einreißen einer Wand, eingeläutet.
Gemeinsam mit Kindern der Farm hat Staatsminister Thomas Schmidt (2.v.r.) symbolisch den Baubeginn, mit dem Einreißen einer Wand, eingeläutet. © Foto: Juliane Mietzsch

Hoyerswerda. Gestern war Thomas Schmidt, Sächsischer Staatsminister für Regionalentwicklung, zu Besuch auf der Kinder- und Jugendfarm in Hoyerswerda. Er folgte damit einer Einladung des Christlich-Sozialen Bildungswerkes Sachsen e. V. (CSB) als Träger und der Vereinsvorsitzenden Maria Michalk. Der Grund für den Besuch ist der bevorstehende Umbau im Hauptgebäude. In der unteren Etage werden umfangreiche Veränderungen vorgenommen. Das Ganze passiert im Rahmen des Projektvorhabens „Netzwerk für Ernährungsbildung zur nachhaltigen Entwicklung der Euroregion Neiße“.

Hinter diesem Titel sind verschieden Ziele zusammengefasst. Projektkoordinatorin Katharina Görnitz stellte Thomas Schmidt und den weiteren Anwesenden drei Hauptziele vor: die Schaffung eines grenzüberschreitenden Gremiums, die Verbesserung der Bildungsangebote und die Betonung des Themas nachhaltige Ernährung. Alle Themen greifen dabei stark ineinander. Zu dem ersten Punkt gehört unter anderem die Zusammenarbeit mit der Naturwissenschaftlichen Universität Breslau. Zweitens sollen auch in Kooperation mit Schulen neue Formate entstehen, die in der Folge auch in die Erwachsenenbildung fließen. Und drittens werden somit Voraussetzungen geschaffen, die allen Bevölkerungsgruppen zugänglich sind.

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Als Bauleiter betonte Thomas Gröbe den Umfang der Arbeiten. Dabei geht es vor allem um die Errichtung einer Lehrküche, wozu die bisherige komplett entkernt und mit einer Kochinsel ausgestattet wird. Ein Durchbruch und eine mobile Wand ermöglichen die Freiheit, den Raum bei Bedarf zu vergrößern. Weiterhin werden die Sanitärräume umgestaltet und jegliche Anlagen, wie Elektrik, Heizung und Lüftung erneuert: „Es wird alles schick gemacht.“ Für die Baumaßnahmen werden 170.000 Euro veranschlagt.

Staatsminister Thomas Schmidt bedankte sich in einer kurzen Ansprache bei allen Beteiligten und den vielen Partnern, die involviert sind: Kommunen, Behörden, Träger. Mit Blick auf den Strukturwandel betonte er, dass es perspektivisch nicht nur um Arbeitsplätze geht. „Wir müssen die Qualität in der Region sichern.“

Liane Semjank, Leiterin der Kinder- und Jugendfarm, bat Unterstützung für den symbolischen Akt hinzu. Mädchen der Farm durften Thomas Schmidt helfen. „Einreißen ist das Eine, aber aufbauen etwas anderes“, so der Staatsminister, als die Wand nachgab.

Der Umbau soll bis zum 30. November des Jahres abgeschlossen sein. Es wird gehofft, in der Adventszeit schon in der neuen Lehrküche aktiv sein zu können.Der Besuch des Staatsministers wurde durch eine kleine Tanzeinlage von Kindern der Farm und einem Rundgang über das Gelände abgerundet.

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