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Stadiontag bei Dynamo mit erster Mini-WM

Im Glücksgas-Stadion treten auch Fußball-Teams aus Radebeul und Meißen an.

Landkreis/Dresden. Ein Besuch im Glücksgasstadion kann auch schön sein, wenn Dynamo Dresden mal kein Heimspiel hat. Zum Beispiel wenn das Stadion und die Sächsische Zeitung am kommenden Sonntag zum Stadiontag einladen. Die Möglichkeit, dabei einen Blick hinter die Kulissen des Stadions zu werfen, steht dabei allen offen und kostet nichts.

Von 10 bis 17 Uhr können die Besucher selbstständig auf Entdeckertour gehen oder an einem Stadionrundgang mit insgesamt fünf Stationen teilnehmen. In der ersten Etage können die Besucher sehen, wo Konferenzen, Tagungen und andere große Ereignisse stattfinden.

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Ebenfalls in der ersten Etage wartet Jens Genschmar, Geschäftsführer des Dresdner Fußball-Museums. Er sucht immer nach neuen und besonderen Exponaten rund um den Fußballsport. Wer also seine Schätze hergeben will, bringt sie am besten gleich mit und wendet sich an ihn. Die besten Exponate werden prämiert, und Dresdner Fußballlegenden erwarten die Besucher bei einer Autogrammstunde.

Dass man im Stadion auch Hochzeiten oder andere private Feste feiern kann, wird auf der zweiten Etage gezeigt. Wer den nächsten Kindergeburtstag plant, schaut sich eine der 18 Logen eine Etage höher an.

Die letzte und sicher interessanteste Station für Fußballfans dürfte aber der Profibereich mit Mixed-Zone und Kabinentrakt sein. Egal ob Pressekonferenzraum, Gästekabine oder Trainerbänke: Am Sonntag kommen die Besucher dorthin, wo sonst nur Spieler, Trainer oder Journalisten Zugang haben.

Außerdem gibt es einen Trödelmarkt mit etwa 40 Händlern, einen Verkaufsstand der Edition Sächsische Zeitung mit Büchern und Artikeln rund um den Sport oder eine Hüpfburg. Beim Torwand-Schießen können erfolgreiche Schützen ein Trommelset gewinnen, um ihr Team noch lauter anzufeuern. Und wer einmal selbst die Seite 1 der Sächsischen Zeitung schmücken will, kann sich seinen Wunsch bei der SZ-Titelseitenaktion erfüllen.

Sportlicher Höhepunkt des Tages ist indes die Mini-WM, die erstmals von der Sächsischen Zeitung und dem Stadtverband Fußball Dresden e. V. veranstaltet wird. Genau wie bei den Großen spielen alle 32 WM-Teilnehmer mit, jeweils per Zufallslos vertreten durch eine Jugendmannschaft aus Ostsachsen. Ein Drittel der Teams kommt zwar aus Dresden, aber es sind auch Nachwuchsspieler aus Meißen, Zeithain, Rietschen, Bischofswerda dabei.

Letztere etwa sind C-Junioren des Radebeuler BC 08. Sie vertreten Honduras und spielen zuerst – wie bei der WM in Brasilien – gegen Frankreich. Wie jede andere Mannschaft auch haben die Radebeuler einen Teampartner. Möbelverkäufer Jan Hülsbusch aus Weinböhla sponsort die Sportler aus der Lößnitzstadt.

Die Mini-WM beginnt um neun Uhr mit dem feierlichen Einmarsch und der Eröffnungsrede ihres Schirmherren, Sachsens Innen- und Sportminister Markus Ulbig. „Der Nachwuchs steht im Mittelpunkt“, so Ulbig. Vorher können sich die Teams einspielen. 8.50 Uhr wird es dann ernst, wenn alle 32 Teams mit ihren Betreuern Aufstellung für den Einmarsch nehmen.

Damit bis zum Ende des Stadiontages auch der Weltmeister feststeht, wird auf mehreren Kleinfeldern parallel gespielt. Gegen 14 Uhr rechnen die Veranstalter mit dem Ende der Vorrunde und dem Beginn der K.o.-Spiele. Und ganz egal, wie die Mini-WM am Ende ausgeht, geehrt werden alle Mannschaften auf dem Rasen des Stadions. ( SZ/dab, ps)

22. Juni, von 10 bis 17 Uhr im Glücksgas-Stadion