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Stadt beendet Streit mit Kleingärtnern

Die illegalen Aufbauten an der Wiederitz sind verschwunden. Nun gibt es neue Baustellen.

Von Matthias Weigel

Die Stadt Freital und die Kleingartensparte „Am kleinen Weg II“ müssen sich nicht länger über den Hochwasserschutz an der Wiederitz streiten. Wie das Bauamt erklärte, seien alle beanstandeten Uferbereiche beräumt worden und die illegalen Aufbauten verschwunden. Das habe eine Prüfung mit dem Landratsamt bestätigt. „Wir waren anfangs sehr skeptisch, können aber ein positives Fazit ziehen“, sagt Bauamtsleiter Gerhard Schiller. Der Zustand sei nun insgesamt erfreulich, sodass sich bei Hochwasser der Bach ausbreiten könne. Außerdem seien nicht mehr Unmengen an gefährlichem Treibgut zu befürchten.

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Die Stadt hatte die Laubenpieper dafür verantwortlich gemacht, dass das Hochwasser an der Wiederitz im Juni schlimmer ausfiel, als es hätte sein müssen. Fünf Meter Schutzstreifen sind auf beiden Seiten der Gewässer vorgeschrieben. In der Sparte aber gab es Komposthaufen, Holzstapel und Verschläge. Nachdem die Gärtner eine Frist trotz angedrohter Konsequenzen ergebnislos verstreichen ließen, zeigte die Stadt die Sparte bei der Wasserbehörde an. Eine gütliche Einigung konnte dann aber doch noch vor Ort erzielt werden.

Inzwischen hat die Stadt weitere Baustellen an Bächen im Stadtgebiet ausgemacht. In denn kommenden Monaten soll hier an der Beräumung gearbeitet werden. Vereinzelt seien laut Schiller auch Sparten freiwillig an die Stadt herangetreten, um nötige Maßnahmen abzustimmen.