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Stadt erneuert den Zschopauradweg

Auf 1,2 Kilometer Länge wird der Weg asphaltiert. Wird Hartha mitziehen?

Von Jens Hoyer

Die Stadt Döbeln lässt jetzt den Zschopauradweg von Limmritz bis zur Ortsgrenze wiederherstellen. Der mehr als einen Kilometer lange Abschnitt war bei den heftigen Regenfällen im Juni vergangenen Jahres durch das Hochwasser der Zschopau und durch abfließendes Wasser schwer beschädigt worden. Der Hauptausschuss der Stadt hat den Auftrag jetzt an die Firma Strabag vergeben, die den Weg ab 29. September für rund 155  000 Euro erneuern wird.

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Der Ausbau erfolgt von der Fußgängerbrücke in Limmritz unter dem Viadukt hindurch bis zum Ende der Zschopauwiese, wo Harthaer Gebiet beginnt. Wie der DA berichtete, hatte Hartha keinen Antrag zum Ausbau des Weges auf seinem Gebiet gestellt. Für die Reparatur des Schadens würde es einen Zuschuss von 100 Prozent der Bausumme aus dem Hochwasserfonds geben. Wie Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer sagte, will der Ortschaftsrat Ziegra deswegen Kontakt mit Hartha aufnehmen.

Etwa bis Mitte November werden die Arbeiten am Weg dauern. Der Unterbau und ein Durchlass werden erneuert und auf 2,50 Meter Breite Schwarzdecke aufgezogen. Die hatte sich an der Mulde als widerstandsfähig gegen die Flut erwiesen. Außerdem ist der Ausbau regelgerecht, denn der Zschopauradweg gehört zu den Radwegen der ersten Kategorie, genau wie der Elbe- und der Mulderadweg, sagte Döbelns Baudezernent Thomas Hanns.

Während der Bauarbeiten wird es gewisse Einschränkungen geben. Weniger für Radfahrer und Fußgänger, sondern vor allem für die Besitzer der Bungalows in der Siedlung am vorderen Teil des Weges, die möglicherweise eine Zeit lang ihre Grundstücke nicht mit dem Auto erreichen können.