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Stadt investiert in schönere Hofpausen

In den Sommerferien wird der Hof der Oberschule an der Elisabethstraße saniert.

Von Sebastian Beutler

In den Sommerferien wird der Pausenhof der Siebt- und Achtklässler der Oberschule Innenstadt zur Baustelle. Der Technische Ausschuss billigte Pläne der Stadt, für rund 235 000 Euro den Hof für die Schule an der Elisabethstraße grundlegend neu zu gestalten. Nach Einschätzung des Hochbauamtes weise der Hof im Moment baulich und auch von der Ausstattung Mängel auf. So befänden sich dort beispielsweise gegenwärtig nur wenige Spielelemente wie Tischtennisplatte und Basketballkorb. Auch zum Sitzen gibt es nur wenige Bänke. Drei Ahorn-Bäume, rund 100 Jahr alt, stehen ebenso auf der Anlage.

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Deswegen laufen seit geraumer Zeit Planungen, wie der Hof besser gestaltet werden kann. Das Görlitzer Ingenieurbüro Richter + Kaup hat den Hof mittlerweile neu geplant. Demnach soll das Gelände mit Klinker- und Pflastersteinen ausgelegt und die Hofmauer instand gesetzt werden. Auch erhält der Hof eine Pergola mit Tresenbänken, die den Schülern ein Stehen am Tisch ermöglichen sollen. Auf weiteren Flächen ist die Kreativität der Schüler gefordert, die sich selbst einbringen sollen. Auch dem Denkmalschutz wird Rechnung getragen und beispielsweise das Hoftor nach dessen Vorgaben erneuert.

Die Sächsische Aufbaubank als Förderstelle des Freistaates hat Gelder in Höhe von knapp 190 000 Euro zugesagt, den Rest von rund 45 000 Euro trägt die Stadt aus eigenen Mitteln.

Momentan laufen die Ausschreibungen für die Arbeiten. Nach der Vergabe sollen die Firmen ab 21. Juli beginnen. Wie das Hochbauamt einschätzt, werden alle Bauarbeiten auf dem Schulhof bis zum 1. September beendet sein – dann beginnt das neue Schuljahr, und das soll natürlich nicht von der Sanierung des Hofes beeinträchtigt werden. Das Aufstellen der Tresenbänke sowie die Bepflanzung des Hofes können sich aber bis Ende September hinziehen.

Für die Oberschule an der Elisabethstraße wird damit ein langgehegter Wunsch Wirklichkeit. Die Situation um den Schulhof hatte seit Jahren Eltern, Lehrer und Schüler bewegt.