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Stadt ist in Sachen Altstädter Dorfbach rehabilitiert

Die Stadt hat die Pflege des Altstädter Dorfbachs ordnungsgemäß durchgeführt. Das Gras, das im Dorfbach wächst, sei weder Hindernis noch Ursache für die Überflutungen, die es nach starken Niederschlägen in diesem Jahr in Ostritz häufiger gegeben hat.

Die Stadt hat die Pflege des Altstädter Dorfbachs ordnungsgemäß durchgeführt. Das Gras, das im Dorfbach wächst, sei weder Hindernis noch Ursache für die Überflutungen, die es nach starken Niederschlägen in diesem Jahr in Ostritz häufiger gegeben hat. Das hat die Kommunalaufsicht des Landkreises Görlitz offiziell bestätigt. Es liege kein Fehlverhalten seitens der Bürgermeisterin Marion Prange (parteilos) vor. Diesen Vorwurf hatten die Anrainer des Gewässers wiederholt hervorgebracht.

Stein des Anstoßes war, dass durch die Grasreste und das Treibgut die Gitter am Pumpwerk verstopft werden würden. Im Falle eines erhöhten Pegels könnten die Pumpen deshalb nicht anspringen, Überschwemmungen und vollgelaufene Keller seien die Folgen. Diese Meinung teilte unter anderem Anlieger Jürgen Raimann. Doch auch diesen Vorwurf hat die Kommunalaufsicht geprüft und entkräftet. Das Sielbauwerk wird von der Landestalsperrenverwaltung (LTV) betrieben. „Der ordnungsgemäße Betrieb sei gesichert“, heißt es in dem Schreiben des Landkreises. Die Bürger hatten sich bereits mit der Bitte an die Landestalsperrenverwaltung gewendet, zu überprüfen, ob der Punkt, ab dem die Pumpen anspringen, nach unten korrigiert werden könnte. Das haben die Verantwortlichen geprüft und Veränderungen vorgenommen: Es sei ein Messfühler, der den Pegel erfasst, vorgeschaltet worden, ein Grobrechen sei zusätzlich gebaut und die Schaltzyklen optimiert worden, heißt es in dem Schreiben. Ein weiteres Absenken des Einschaltpunktes sei technisch nicht mehr möglich. Bei schlimmen Unwettern könnte aber auch die Anlage an ihre Grenzen stoßen. Einen 100-prozentigen Schutz gebe es nie, heißt es.

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Die Anwohner hatten zudem darum gebeten, dass am Pumpwerk Notrufnummern angebracht werden. Dies wolle die LTV so schnell wie möglich tun. Ein weiteres Anliegen war, dass es vor Ort einen Ansprechpartner gibt. „Eine Verbesserung der Erreichbarkeit und des Einsatzes vor Ort befänden sich gegenwärtig noch in Arbeit“, zitiert die Kommunalaufsicht aus der Stellungnahme der LTV. (SZ/sol)