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So bekämpft die Stadt die Müllberge an Papierkörben

Schönes Wetter lockt trotz Corona mehr Dresdner ins Freie als angenommen. Nun reagiert die Stadt auf den Müll, den das mit sich bringt.

Dieses Bild bot sich in den letzten Wochen an vielen Stellen in Dresden. Auch am Sonntag waren die Papierkörbe am Blauen Wunder überfüllt.
Dieses Bild bot sich in den letzten Wochen an vielen Stellen in Dresden. Auch am Sonntag waren die Papierkörbe am Blauen Wunder überfüllt. © privat

Dresden. Dass sich Papierkörbe auf öffentlichen Plätzen und an Ausflugszielen schnell füllen, wenn das Frühlingswetter die Menschen wieder nach draußen lockt, ist nicht ungewöhnlich. Normalerweise stellt sich die Stadt darauf ein, indem sie die Papierkörbe ab April häufiger leeren lässt. Aufgrund der Ausgangsbeschränkung sollte die Sommerleerung aber nach hinten verschoben werden. Denn im Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft habe es die Einschätzung gegeben, dass der Leerungsturnus für "Unterwegsabfälle, wie zum Beispiel das Taschentuch" ausreichend sei. "Mehrmengen lassen darauf schließen, dass diese öffentlichen Flächen nicht nur für Sport und Bewegung genutzt werden."

Nun reagiert die Stadt aber doch eher als geplant auf die übervollen Müllbehälter: Die Mitarbeiter der Stadtreinigung rücken seit vergangener Woche deutlich häufiger an, um Papierkörbe zu leeren.

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Weil die Papierkörbe in der Winterleerung nur einmal wöchentlich gereinigt werden, sammelten sich an vielen Stellen regelrechte Müllberge. Auch am Sonntag war der Elberadweg unterhalb des Schillergartens von leeren Pappbechern, Dosen und anderen Verpackungen gesäumt. Angesichts geschlossener Restaurants und dem angebotenen Straßenverkauf ist das auch nicht verwunderlich. Die Stadt teilt mit, dass "insbesondere in Bereichen, die jetzt deutlicher frequentiert sind als sonst oder wo von einer Verlagerung des Vor-Ort-Verzehrs hin zum to-go-Verzehr auszugehen ist", häufiger geleert werde. Das sei etwa am Laubegaster Ufer, am Plateau der Waldschlößchenbrücke samt Elberadweg sowie der Elberadweg in Pieschen der Fall. 

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Außerdem sollen die Abstände in denen der Müll entsorgt wird, regelmäßig an die Gegebenheiten und das Freizeitverhalten der Dresdner angepasst werden, so Stadtsprecherin Diana Petters. Am Laubegaster Ufer waren die Papierkörbe am Montagmorgen tatsächlich alle leer, auch daneben liegender Abfall, der sich dort am Wochenende bergeweise angesammelt hatte, ist verschwunden. 

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