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Stadt mit Bundesamt einig über Miete

Die Konditionen für den Einzug der Cyberspezialisten stehen nun fest. Beinahe wäre es sehr teuer geworden.

Das Haus an der Hüttenstraße wird schrittweise umgebaut.
Das Haus an der Hüttenstraße wird schrittweise umgebaut. © Andreas Weihs

Der Stadtrat hat den von der Verwaltung ausgearbeiteten Mietvertrag mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bestätigt. Damit können der Einzug ins Objekt und der erforderliche Umbau beginnen. Das BSI wird für die Büroräume an der Hüttenstraße fünf Euro pro Quadratmeter zahlen. Heiz- und sonstige Nebenkosten werden für die Zeit der Bauphase allerdings nicht erhoben. 

Stattdessen zahlt das Bundesamt einen Baukostenzuschuss, der letztendlich um die zehn Millionen Euro betragen wird. Damit sollen alle Investitionen ins Gebäude abgegolten werden. Die Anforderungen sind hoch. In zwei Bauabschnitten sollen die Räume in der Hüttenstraße zunächst umgebaut, renoviert und vor allem auch technisch hergerichtet werden. Dabei geht es um den Brandschutz, um Serverräume und Datenleitungen, um Sicherheitstechnik und Gebäudeüberwachung. Ende September 2021 soll alles fertig sein. Zudem ist in einer dritten Bauphase ein Anbau geplant. Insgesamt sollen in Freital um die 200 Mitarbeiter tätig werden. Zunächst sollen bis Jahresende 50 Angestellte einziehen.

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