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Stadt prüft mehr Schutz beim Rodeln

Weil Kinder in Nord in den Teich fahren könnten, hält der OB jetzt einen Zaun für möglich.

Löbau. Im Rodelstreit hat Löbaus Oberbürgermeister gestern auf dem neuen Rodelberg in Löbau Nord dem regionalen Fernsehsender Oberlausitz-TV ein Interview gegeben. Ein für diesen Termin angekündigtes Schlittenfahren fiel aber wegen Schneemangels aus. Trotzdem versammelten sich einige Anwohner auf dem Gelände und verfolgten die Dreharbeiten, bei dem sich Dietmar Buchholz (parteilos) auch zum Rodelhang äußerte. Nachdem das Interview beendet war, nutzte Bernadett Wünsche die Gelegenheit für ein ruhiges Gespräch mit dem OB. Dabei habe er zugesagt, über einen Fangzaun nachzudenken, freut sie sich. Auf Anfrage der SZ erklärte Buchholz, dass es aus seiner Sicht möglich wäre, den Teich durch einen Zaun abzusperren. Wie von anderen Anwohnern angedacht, Strohballen als Barrieren zu nehmen, sei nicht möglich. „Da wäre der nächste Feuerwehreinsatz vorprogrammiert“, so Buchholz. Zudem betonte er noch einmal, dass Eltern für ihre Kinder verantwortlich seien und beim Rodeln mit vor Ort sein sollten.

Das sind überraschende Neuigkeiten. Denn nachdem Oberbürgermeister Dietmar Buchholz am Donnerstag voriger Woche den neuen Rodelhang auf dem Gelände der ehemaligen Erich-Weiner-Oberschule als eröffnet erklärt hatte, äußerten sich Anwohner aus Löbau-Nord skeptisch. Allem voran zweifelten sie an der Sicherheit des Rodelbergs. Bernadett Wünsche, die mit anderen Eltern Unterschriften für einen Rodelhang sammelt, beklagte die fehlende Absicherung des nahen Teiches. Sie befürchtete, dass Kinder so in den Teich hineinrutschen könnten. (mm)

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