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Stadt setzt Spezialkehrmaschinen ein

Der vom Starkregen abgespülte Dreck hält sich weiter hartnäckig auf den Straßen.

Bis zum Wochenende sollen die von der Schlammlawine betroffenen Straßenzüge in Meißen Triebischtal vom schlimmsten Dreck befreit sein. Das hat gestern das Rathaus mitgeteilt. Die Stadt sei dazu auf die Hilfe von Fremdfirmen angewiesen, denn herkömmliche Kehrmaschinen reichten nicht aus. Benötigt werden Maschinen, die den abgekehrten Schlamm im Anschluss aufsaugen können. Solche Spezialmaschinen sind laut Stadtverwaltung seit Freitag im Einsatz.

Nachdem am Mittwoch die Karl-Niesner-Straße, Moritzstraße und Wettinstraße mit zwei Spezialkehrmaschinen vom Schlamm befreit wurden, seien gestern drei Fahrzeuge auf der Ossietzkystraße, Jaspisstraße, Köhlerstraße, Leschnerstraße und Etzlerstraße unterwegs gewesen. Bis zum Sonnabend werden nach Angaben des Rathauses die Reinigungsarbeiten auf der Talstraße, der Hirschbergstraße, dem Mühlweg, dem Angerweg und am Wilhelm-Walkhoff-Platz fortgesetzt. Für heute hat die Behörde deshalb noch ein weiteres Spezialfahrzeug angefordert, so dass dann insgesamt vier Reinigungsfahrzeuge unterwegs sein werden. Um die Arbeiten nicht zu behindern, sind die Autofahrer aufgefordert, die aufgestellten Haltverbotsschilder in jedem Fall zu beachten. Sobald die Arbeiten beendet sind, würden die Haltverbote schrittweise wieder aufgehoben. Teams vom Bauhof seien außerdem unterwegs, um Fahrbahnen und Gehwege manuell zu reinigen. Weil durch den Abtransport von Schlamm immer wieder neue Verschmutzungen auftreten, kündigte das Rathaus an, die Reinigungsarbeiten in der kommenden Woche fortzusetzen.

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Kritisch hatte sich zuvor der Vorsitzende der ULM-Fraktion im Meißner Stadtrat geäußert. Er habe sich am Mittwoch ein Bild von den Reinigungsarbeiten vor Ort gemacht. Während die Talstraße einigermaßen sauber sei, zeigte sich Wolfgang Tücks unzufrieden mit dem Zustand der meisten Nebenstraßen. „Wenn die Reinigungsarbeiten in dieser Art und Weise weitergehen, wird es Wochen brauchen, bis die Spuren der Schlammlawine aus dem Stadtbild des Triebischtals verschwunden sind“, so der Kommunalpolitiker. Dies könne so nicht hingenommen werden. Es seien verstärkte Anstrengungen zur Beseitigung der Spuren der Schlammlawine zwingend erforderlich. (SZ/pa)