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Stadt soll Hilfe endlich annehmen

über den Einsatz von Freiwilligen im Notfall

Jana Mundus

Wenn morgen ein neues Hochwasser käme, hätte die Stadt Dresden eine eigene Facebook-Seite, über die sie die Bürger informiert. Das ist schön und gut – aber es reicht noch längst nicht. Die Frage, wie die vielen Tausend Fluthelfer bei der nächsten Katastrophe besser koordiniert werden können, ist auch ein Jahr nach dem Hochwasser im Juni 2013 ungeklärt. Dabei liegt die Lösung eigentlich ganz nah.

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Die Stadt gibt offen zu, dass sie Hilfseinsätze bei Privatleuten und Hilfsangebote von Freiwilligen selbst nicht organisieren kann. Das ist auch vollkommen in Ordnung. Aber es haben sich in Dresden schon eine Reihe engagierter Bürger gefunden, die genau diesen Job machen würden. Das Zivile Katastrophen Hilfswerk hat sich über Spenden sogar Technik angeschafft, die auch Kommunen im Notfall nutzen könnten. Warum also die entstandenen Strukturen nicht nutzen? Das ist ein Rätsel. Es bleibt am Ende nur der Appell an die Stadt, vermeintliche Bedenken aufzugeben und endlich solche Hilfsangebote anzunehmen. Beim Starkregen vergangene Woche wurde wieder deutlich, wie schnell Notsituationen eintreten. Es bleibt keine Zeit mehr.