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Stadt sollte von Privatinvestor lernen

über die Toilettennot in der Altstadt

© Wolfgang Wittchen

Peter Hilbert

In Dresden jagt ein Rekord den nächsten. Auch im Tourismus. Im vergangenen Jahr konnte zum dritten Mal in Folge mit vier Millionen Übernachtungen ein Spitzenergebnis verbucht werden. Im ersten Halbjahr setzte sich der Zuwachs trotz des Hochwassers fort. Allerdings stellt dies auch hohe Anforderungen an die Stadt. Denn das Umfeld muss stimmen. Doch da sind es die vermeintlich kleinen Dinge, die in Dresden bislang sträflich vernachlässigt wurden. Welchen Eindruck bekommen Tausende Touristen, die sich an der Busstation am Zwinger bisher in die Büsche schlagen mussten, um ihre Notdurft zu verrichten?

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Deshalb ist es genau das richtige Zeichen, dass Privatinvestor Saal jetzt endlich dieses Problem löst. Von dieser Tatkraft könnte sich die Stadt eine Scheibe abschneiden. Doch Verwaltungsmühlen mahlen langsam. Auch wenn das langsam beschämend wird. Zumindest scheint jetzt wenigstens für den Busparkplatz an der Carolabrücke eine Lösung in Sicht. Die Stadt stellt in Aussicht, dass dort bald vernünftige Toiletten entstehen. Es wird höchste Zeit.