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Stadt sperrt Stadthallensaal

Auch für ein Benefizkonzert des Stadthallenvereins steht er nicht zur Verfügung.

Von Sebastian Beutler

Das Benefizkonzert des Stadthallenvereins am 28. Juni kann nicht im Großen Saal der Halle stattfinden. Das teilte Anfang vergangener Woche Oberbürgermeister Siegfried Deinege in einem Schreiben an den Verein mit. Im Vorjahr konnte der Stadthallenverein zu diesem Zweck noch auf den Großen Saal zugreifen. Angesichts des Erfolgs des Konzertes mit Bill Ramsey sowie von Äußerungen von OB Deinege, der das Konzert auch besuchte, hatte sich der Verein Hoffnungen gemacht, regelmäßig den Großen Saal für solche Veranstaltungen nutzen zu können. Nun seien aber grundsätzliche Bedenken aufgetreten, schreibt Deinege in seinem Brief, dass die Stadthalle nicht den „aktuellen technischen Anforderungen einer Versammlungsstätte entsprechen würde“. Zudem kommen noch nicht geprüfte bautechnische Probleme hinzu, beispielsweise der Sicherheit der Parkettdecke.

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Ob der Kleine Saal für eine Veranstaltung genutzt werden kann, macht Deinege abhängig von einer Prüfung. Der Stadtrat hatte den OB damit im März beauftragt. Zwar geht Deinege von einer Nutzung in der bevorstehenden heizfreien Periode aus. Allerdings will und muss er die „Prüfung und Herstellung von Veranstaltungsbedingungen im Kleinen Saal“ abwarten.

Der Stadthallenverein plant nun aber, das Stadthallenfest am 28. Juni im Stadthallengarten stattfinden zu lassen. Mitglieder des Vereins hatten erst vor einer Woche den Garten vom Dreck des Winters befreit. Wie Anneliese Karst vom Verein mitteilt, werden die Mitglieder nicht aufgeben und sich auch weiterhin für eine schnelle Sanierung der Halle einsetzen.