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Stadt will Robotron-Kantine kaufen

Das Gebäude soll Teil der Bewerbung Dresdens zur europäischen Kulturhauptstadt werden. 

Die Robotron-Kantine könnte nun von der Stadt gekauft werden.
Die Robotron-Kantine könnte nun von der Stadt gekauft werden. © Sven Ellger

Sie stand schon kurz vor dem Abriss. Nun scheint die Robotron-Kantine eine zweite Chance zu bekommen. Die Verwaltung schlägt dem Stadtrat vor, das Grundstück samt Gebäude für knapp 2,2 Millionen zu kaufen. Bis 2020 will Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) ein konkretes Konzept vorlegen, wie die Kantine in Zukunft genutzt werden soll.

Fest steht für die Verwaltung, dass das Gebäude ein Teil der Kulturhauptstadt-Bewerbung werden soll. Die Stadt spricht von einem Knoten, an dem sich die traditionelle Kultur- und Wissenschaftslandschaft begegnen werden. Im Gespräch war bislang, dass die Kantine vom Kunsthaus Dresden und einem gläsernen Labor verschiedener Wissenschaftler genutzt werden könnte.

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Die neue Lingnerstadt, die ringsherum entsteht, und insbesondere die Kantine sollen sogar zum Leitprojekt für die Bewerbung gemacht werden. Um das zu erreichen, ist eine Absichtserklärung entworfen worden, die von der Landeshauptstadt und dem Lingnerstadt-Eigentümer unterzeichnet werden sollen. Darin würden sich beide Parteien verpflichten, ihre Vorhaben bis Ende 2024 umzusetzen – also noch rechtzeitig, bevor das Kulturhauptstadt-Jahr beginnt. Für die Robotron-Kantine bedeutet das, dass die bis dahin innen und außen einfach saniert wird, sodass die Flächen im Erdgeschoss nutzbar wären. Keller und Außenflächen sollen ertüchtigt werden.

Kommen soll das Geld aus dem Budget für den Ankauf von Grundstücken und für die Unterbringung der Städtischen Galerie für Kunst und Gegenwart. Noch muss der Stadtrat zustimmen.

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