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Stadt will Unfallpunkt entschärfen

Die Landesdirektion Dresden genehmigt den Ausbau der Nickritzer Straße in Pausitz.

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Die Landesdirektion Dresden hat das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der Nickritzer Straße in Riesa abgeschlossen. Die Stadt Riesa als Träger des Vorhabens kann auf der Grundlage des Planfeststellungsbeschlusses die Bauarbeiten nun in Angriff nehmen.

Zum Ausbau stehen die Einmündung der Nickritzer Straße in die Leipziger Straße sowie der sich anschließende 250 Meter lange Abschnitt in Richtung Ortsausgang an. Die Nickritzer Straße hat in diesem Abschnitt die Funktion einer Kreisstraße.

Viele Missstände

Die derzeit vorhandene Trasse entspricht in mehrfacher Hinsicht nicht mehr den Anforderungen von Verkehr und Sicherheit. Die Fahrbahn hat wechselnde Breiten, eine Engstelle schränkt das Straßenprofil ein, Gehwege und die Befestigung der Straßenränder fehlen fast durchgängig. Wegen der hohen Längsneigung der Nickritzer und der Leipziger Straße zählt der Einmündungsbereich zu den städtischen Unfallschwerpunkten.

Diese Missstände werden mit der nun genehmigten Planung beseitigt. So erhält der Ausbauabschnitt eine durchgängige Fahrbahnbreite von sechs Metern. Völlig neu gestaltet wird die Einmündung der Nickritzer in die Leipziger Straße. Für die aus Richtung Riesa kommenden Fahrzeuge entsteht dort auf der Leipziger Straße eine Linksabbiegerspur, ferner eine Querungshilfe für Fußgänger. Die Verkehrssicherheit für die Fußgänger verbessern Gehwege, die auf beiden Seiten der Ausbaustrecke auf der Nickritzer Straße entstehen. Der westliche Gehweg kann auch den Radverkehr aufnehmen. Im Zuge des Straßenausbaus werden zudem die vorhandenen Beleuchtungs-, Abwasser-, und Versorgungsanlagen verlegt und erneuert. (SZ)