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Dippoldiswalde

Stadtbad ade

Eine knappe Mehrheit hat den Neubau eines Naturbads in Glashütte abgelehnt. Die einen haken das Thema ab. Andere prüfen, wie es weitergehen soll.

So oder so ähnlich hätte das Freibad mit biologischer Wasseraufbereitung aussehen können.
So oder so ähnlich hätte das Freibad mit biologischer Wasseraufbereitung aussehen können. © Visualisierung: Wasserwerkstatt Bamberg

Die Glashütter haben entschieden. Eine knappe Mehrheit hat sich am Sonntag gegen den Plan ausgesprochen, im Prießnitztal ein Naturbad zu errichten. 72,8 Prozent aller stimmberechtigten Glashütter beteiligten sich an diesem Bürgerentscheid. 1 957 Wähler votierten für den Bau, 2 016 waren dagegen. Besonders auffällig ist, dass die Zustimmung vor allem aus der Kernstadt, aus Luchau und Johnsbach kam. Auch eine Mehrheit der Hausdorfer, die am weitesten vom geplanten Bad entfernt wohnen würden, sprach sich für das Freibad mit biologischer Wasseraufbereitung aus, das etwa 2,5 Millionen Euro kosten würde und für das ein jährlicher Zuschuss in Höhe von 168 000 Euro zu zahlen wäre. In den anderen Ortsteilen gab es eine zum Teil deutliche Mehrheit gegen das Bad.

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