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Stadtbrücke-Ampel: Wartezeit verkürzt

Radler mussten an der Ampel am Radweg auf der Pirnaer Stadtbrücke oft lange stehen. Das ändert sich ab Ostern.

Radfahrer auf der Pirnaer Stadtbrücke: Für sie schaltet die Ampel bald flotter.
Radfahrer auf der Pirnaer Stadtbrücke: Für sie schaltet die Ampel bald flotter. © Daniel Schäfer

Radfahrer, die auf dem separaten Radweg auf der Pirnaer Stadtbrücke von Copitz in Richtung Altstadt unterwegs sind, müssen in Kürze nicht mehr so lange an der eigens für sie eingerichteten Ampel am Abzweig Brückenstraße warten wie bisher.

Ab Ostern wird für die Radfahrer aus Richtung Copitz die Schaltzeit an der Lichtsignal-Anlage geändert. Wenn nach Aussage der Stadt ein Radfahrer, der die Stadtbrücke queren will, den sogenannten Anforderungs-Taster betätigt, bekommt dieser so schnell wie möglich „Grün“. Auf diese Weise will das Rathaus verhindern, dass sich Radfahrer auf dem ohnehin schon sehr schmalen Radweg zurückstauen - und dass niemand mehr verbotenerweise den gegenüberliegenden breiten Radweg in falscher Richtung befährt.

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Die Stadt will nun zunächst beobachten, wie sich die veränderte Schaltzeit auf den übrigen Verkehr auf der Stadtbrücke auswirkt. Im Zweifel, so das Rathaus, könne die Grün-Wartezeit für die Radler dann noch weiter angepasst werden. 

Die Änderung an der Ampel geht zurück auf eine Anfrage des Pirnaer Stadtrates Frank Protze-Lindner (Linke). Der Abgeordnete hatte vor geraumer Zeit moniert, dass es an dieser Stelle für Radfahrer oft zu langen Wartezeiten komme, ehe die Ampel grün für sie zeigt. Dies führe häufig auch zu Problemen auf der angrenzenden Straße, vor allem dann, wenn viele Radfahrer unterwegs sind, sie aber im Wartebereich vor der Ampel auf dem schmalen Radweg nicht alle Platz finden.

Darüber hinaus hatte auch die Stadt das Vorhaben, an dieser Stelle die Wartezeit für die Radler zu verkürzen, im Verkehrsentwicklungsplan 2030 verankert.

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