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Stadtentwicklung ist mehr als Abreißen

Zum Artikel „Stadtzentrum profitiert vom Abriss“ in der SZ vom 6.Juni, Seite 10, schreibt Peter Spindler aus Zittau: Sie loben die Stadtverwaltung und Herrn Hennig von der Stadtentwicklungsgesellschaft über den grünen Klee, dass innerhalb des Grünen Ringes jetzt sechs Prozent mehr Menschen leben.

Zum Artikel „Stadtzentrum profitiert vom Abriss“ in der SZ vom 6. Juni, Seite 10, schreibt Peter Spindler aus Zittau:

Sie loben die Stadtverwaltung und Herrn Hennig von der Stadtentwicklungsgesellschaft über den grünen Klee, dass innerhalb des Grünen Ringes jetzt sechs Prozent mehr Menschen leben. Wie viele sind denn das in absoluten Zahlen? Denn mit einem relativen Wert ohne Bezugsgröße kann man wenig anfangen. Das verkleistert die Sicht auf die Katastrophe Zittaus.

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Unter Stadtentwicklung verstehe ich etwas anderes als Abriss und Zuschauen, wie alles den Bach hinuntergeht, ein- und verfällt. Das hatten wir und das wird heute noch kritisiert. Aber es werden ja hehre Ziele verfolgt!

Die verbrauchte Luft, die vielleicht durch die paar Leute, die mehr innerhalb des Grünen Ringes wohnen, verstärkt entsteht, kann leichter nach Polen abziehen. Strategisches Denken wird von den Stadtoberen gefragt, wo der nächste Abriss erfolgen muss. Nicht wie man Arbeitsplätze nach Zittau holt, um den Bevölkerungsrückgang, die Katastrophe, aufzuhalten.

Und zum Schluss erfolgt dann der Offenbarungseid: „Es kann gar nicht so schnell zurückgebaut (sprich abgerissen) werden, wie die Einwohnerzahl schwindet.“ Armes (reiches) Zittau. Nicht mal die Osterweiterung der EU bringt es. Warum? Man geht dorthin, wo es attraktiv ist, wo es etwas zu holen gibt, wo man vernünftigen Lohn bekommt und so weiter und so fort. Nicht dorthin, wo es genauso ist, wie dort, wo man herkommt.