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Wieder im Nazi-Shirt vor Dresdner Gericht

Ein Zeuge verweigert im Prozess um den Stadtfest-Überfall im August 2016 die Aussage. Für seine Kleidung erhält er nun ein Ordnungsgeld.

Von Alexander Schneider
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Am Landgericht Dresden wurde nun ein Zeuge zu einem Ordnungsgeld verurteilt, weil er wiederholt in Nazi-Kleidung im Gerichtssaal erschienen ist.
Am Landgericht Dresden wurde nun ein Zeuge zu einem Ordnungsgeld verurteilt, weil er wiederholt in Nazi-Kleidung im Gerichtssaal erschienen ist. © dpa

Dresden. Ein junger Neonazi gibt als Zeuge den Märtyrer – und schadet so seinen Kumpels auf der Anklagebank wohl mehr, als ihm bewusst ist. Felix F. ist am Donnerstag erneut in einem Nazi-T-Shirt zu seiner Zeugenvernehmung ins Landgericht Dresden gekommen. Nun war für den Vorsitzenden Richter Christian Linhardt das Maß voll. Er unterbrach die Sitzung mehrfach und brummte dem Zeugen ein Ordnungsgeld von 300 Euro auf – ersatzweise fünf Tage Ordnungshaft, sollte der 22-Jährige das Geld nicht zahlen.

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