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Stadtkirche wird erst im Advent fertig

Der Termin zur geplanten Wiedereinweihung des Glashütter Gotteshauses ist nicht zu halten. Die Feier am 3.Oktober fällt aus.

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Von Maik Brückner

Das Ende der Sanierung der Glashütter St. Wolfgangskirche muss erneut verschoben werden. Ulrich Oertel, Glashüttes Pfarrer i. R. und Verantwortlicher für die Kirchensanierung, hat deshalb die geplante Feier am 3. Oktober schweren Herzens abgeblasen. Es wäre eine glückliche Fügung gewesen, das Gotteshaus anlässlich des 20. Jahrestages der Deutschen Einheit wieder einzuweihen, sagt Oertel. Doch dieser Termin sei nicht zu halten. Die Firma, die den Fußboden verlegen wird, bekommt ihr Material so spät, dass sie es bis Anfang Oktober nicht mehr verlegen kann. Dabei handelt es sich um Eichenholz, dass speziell verarbeitet wird.

Neuer Termin für die Wiedereinweihung des Gotteshauses ist der erste Advent. Edgar Rahm, der frühere Diakon in der Kirchgemeinde, hat es bereits geahnt und konnte sich eine Bemerkung nicht verkneifen. „Alle wichtigen Dinge in der Glashütter Kirche sind immer am ersten Advent fertig geworden“, flaxte Rahm noch vor gut einem Monat. Dabei bezog sich der in der Stadtchronik bewanderte Schlottwitzer auf die Jahre 1747 und 1891. Im ersten Jahr wurden in der Kirche die Steinfußbodenplatten verlegt, um zu verhindern, dass das Holz der Bänke morsch wird. 1891 wurde die letzte große Innensanierung abgeschlossen. In diese Tradition reiht sich nun offenbar der nächste große Tag der Kirche ein.