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Stadträte warnen vorm Zubauen

Ein B-Plan könnte in vielen Fällen für Ordnung sorgen, so der Vorschlag im Ausschuss.

Um künftig keine für den Innenbereich untypische und vor allem zu große Bebauung in Radebeul zu riskieren, kam jetzt im Stadtentwicklungsausschuss der Vorschlag, doch für bestimmte Gebiete der Stadt einen Bebauungsplan zu erstellen.

CDU-Stadtrat Jens Baumann hatte unter anderem Bedenken geäußert zu einem Komplexbau auf der Thomas-Mann-Straße mit einer Grenzbebauung, durch die der Nachbar nichts mehr sehen würde. Mit einem B-Plan könnten Maße und Überbauungslinien vorgeschrieben werden. Im Ausschuss wurden weitere Beispiele genannt, die übergroße Ausmaße aufweisen würden, so Bauten auf der Nizza- und auf der Burgstraße. Ein B-Plan könne das ordnen, damit nicht alles zugebaut wird, hieß es. Zu beachten sei dabei außerdem, wo all die Autos der Bewohner hinkommen. Wenn alles bebaut wird, verschwindet das, weshalb die Leute nach Radebeul ziehen, nämlich Platz und Grün, so Jens Baumann.

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Auch Grünen-Stadträtin Gabriele Schirmer sagte, dass gegen das Zubauen etwas getan werden müsse. Solche Vorhaben wie auf der Dr.-Külz-Straße/Ecke Zillestraße sollten im Ausschuss besprochen werden. Wolfgang Jacobi, CDU, kritisierte in diesem Zusammenhang unter anderem die Stadt für den fehlenden Fußweg auf der Wettinstraße/Ecke Augustusweg. (SZ/IL)

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