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Stadtrat beantragt seine Entlastung

Lars Rehn ist Stadtrat Widerwillen. Seit der Wahl im vergangenen Mai steht für den Dohnaer fest, dass er sein Mandat aus persönlichen Gründen nicht ausfüllen kann. Seither kämpfen er und seine Fraktion, die Freien Wähler, darum, dass ein Nachfolger für ihn den Platz einnimmt.

Lars Rehn ist Stadtrat Widerwillen. Seit der Wahl im vergangenen Mai steht für den Dohnaer fest, dass er sein Mandat aus persönlichen Gründen nicht ausfüllen kann. Seither kämpfen er und seine Fraktion, die Freien Wähler, darum, dass ein Nachfolger für ihn den Platz einnimmt. Die CDU sieht das bisher anders.

Im Dezember war Rehn das erste Mal im Stadtrat und wurde erst mal vereidigt. Den später folgenden Tagesordnungspunkt, in dem seine Entlastung behandelt werden sollte, setzte Bürgermeister Ralf Müller (CDU) dann ab. Das ist zwar rechtlich nicht ganz sauber gewesen, wie das Landratsamt jetzt feststellte, weitergehende Auswirkungen sieht es aber nicht. Für Rehn und die Freien Wähler ist das Thema damit noch nicht beendet. Fraktionschef Hans-Jürgen Fischer ist um einen Kompromiss bemüht, sagt er. Immerhin schade den Freien Wählern bei den Mehrheitsverhältnissen im Stadtrat ein ständiges Fehlen von Rehn. Der hat inzwischen erneut persönlich einen Antrag auf Entlastung aus dem Stadtrat gestellt und beim Bürgermeister abgegeben. Die Stadtverwaltung habe Fischer gegenüber bestätigt, dass dies ein Tagesordnungspunkt in der Stadtratssitzung am 4. Februar sein wird. Die Stadt gibt heute die öffentlich zu behandelnden Themen bekannt. (SZ/sab)

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