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Stadtrat beschließt Familienstelle

Ein bis zwei Mitarbeiter sollen künftig mit einem Büro für die Anliegen von Familien da sein.

Von Ingo Kramer

Mit großer Mehrheit hat der Stadtrat am Dienstagabend die Schaffung einer zentralen Anlaufstelle für Familien beschlossen. Ein Sozialarbeiter soll in Vollzeit in dem Büro tätig sein, außerdem eine Hilfskraft mit einer halben Stelle. Die Anlaufstelle soll Informationen bündeln, beraten und eventuell auch eigene Angebote gestalten. Mit ihrer engen Anbindung an Stadtverwaltung, familienpolitische Akteure und Angebote in der Stadt dient sie auch als Knotenpunkt. Die Stadt rechnet mit Kosten von jährlich 72 500 Euro. Dieses Geld soll in den Haushalt eingestellt werden.

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Insgesamt 25 Stadträte stimmten dafür und drei enthielten sich. Nur drei stimmten dagegen: Renate Schwarze (SPD), Peter Gleißner (Zur Sache) und Andreas Storr (NPD). Renate Schwarze argumentierte vor allem mit den Kosten. Sie hatte zuvor noch versucht, die genaue Summe aus dem Beschlusstext herauszustreichen, war aber am Widerstand der Stadtratsmehrheit gescheitert. Andere Stadträte aus allen vier Fraktionen lobten die Anlaufstelle in höchsten Tönen. Thorsten Ahrens (Linke) etwa sprach von „einem der ganz wichtigen Beschlüsse dieser Legislatur“.