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Stadtrat genehmigt sich mehr Geld

Der Stolpener Stadtrat hat die Entschädigungssatzung geändert. Und zwar so, dass es künftig mehr Geld für die ehrenamtliche Arbeit im Stadtrat gibt. Ursprünglich wollte die CDU eine Fraktionsfinanzierung, um von dem Geld zum Beispiel auch Weiterbildungen für die Stadträte bezahlen zu können.

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Der Stolpener Stadtrat hat die Entschädigungssatzung geändert. Und zwar so, dass es künftig mehr Geld für die ehrenamtliche Arbeit im Stadtrat gibt.

Ursprünglich wollte die CDU eine Fraktionsfinanzierung, um von dem Geld zum Beispiel auch Weiterbildungen für die Stadträte bezahlen zu können. Das allerdings wäre nicht so einfach gewesen, sagt Bürgermeister Uwe Steglich (FDP). Aus diesem Grund hatte sich der Stadtrat entschieden, das Entgelt für die ehrenamtliche Tätigkeit zu erhöhen. Es ist die erste Erhöhung seit Längerem. Im Jahr 2002 wurde beschlossen, das Sitzungsgeld zu senken. Seitdem wurden die Beträge nicht mehr angefasst. Demnach erhalten die Stadträte von Stolpen monatlich einen Grundbetrag von 20 Euro. Bislang waren es zehn Euro. Pro Sitzung gibt es 45 Euro, bislang 35 Euro. Der erste Stellvertreter des Bürgermeisters erhält zusätzlich noch einmal 100 Euro, bislang waren es 90 Euro. Und die Ortschaftsräte bekommen eine monatliche Entschädigung von zehn Euro, vorher waren es acht Euro. Im Vergleich dazu: Ein Stadtrat in Sebnitz erhält einen monatlichen Grundbetrag in Höhe von 35 Euro. Dazu kommt ein Sitzungsgeld in Höhe von 30 Euro. Die Ortschaftsräte erhalten monatlich 20 Euro und die stellvertretenden Bürgermeister 80 Euro. (SZ/aw)