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Hilferuf fürs Mewa-Bad in Ostritz

Die Saison ist gut vorbereitet, auch ein Hygiene-Konzept ist in Arbeit. Aber eine wichtige Voraussetzung fürs Baden fehlt noch.

Das Ostritzer Mewa-Bad ist beliebt.
Das Ostritzer Mewa-Bad ist beliebt. ©  Rafael Sampedro (Archiv)

Gemeinsam mit der Mewa-Bad-Initiative erstellt die Stadt Ostritz jetzt ein Hygiene-Konzept für das Bad. Aber das allein reicht nicht, um es wieder öffnen zu können. Stadt und Initiative betreiben gemeinsam das  Mewa-Bad in Ostritz, haben aber in diesem Jahr ein großes Problem. Wegen der Corona-Pandemie konnten gleich drei Rettungsschwimmer ihren notwendigen Auffrischungskurs nicht absolvieren.

"Wir brauchen unbedingt Rettungsschwimmer, aber auch ehrenamtliche Kassierer", sagt Stadträtin Melanie Kottek (UB), die zugleich der Mewa-Bad-Initiative angehört. Überall soll deswegen in der Stadt und darüber hinaus jetzt die Werbetrommel gerührt werden. Rettungsschwimmer, aber auch Rentner, die Lust haben und beispielsweise ehrenamtlich den Eintritt im Bad kassieren würden, sollen sich bitte bei der Stadtverwaltung melden. 

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Rettungsschwimmer werden dringend gesucht

Der Hilferuf aus Ostritz richtet sich vor allem an Rettungsschwimmer. Stadt und die Mitglieder der Mewa-Bad-Initiative hoffen, dass das Problem noch gelöst werden kann. Denn sonst ist die Saison gut vorbereitet.

"Wir haben jetzt besprochen, unter welchen Voraussetzungen wir das Bad mit dem Hygiene-Konzept öffnen können", schilderte Bürgermeisterin Marion Prange (parteilos) auf der jüngsten Stadtratssitzung.

Derzeit wird gerade das Wasser aus dem Becken abgelassen, dass über dem Winter zum Schutz der Becken-Folie drin bleiben muss. "Wir hoffen, dass danach keine Schäden zum Vorschein kommen", sagt Marion Prange. In drei bis vier Wochen wäre das Becken sonst voll. 

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