SZ +
Merken

Stadtrat stimmt Regionalplan und Verbund im Oberland zu

Ab Februar 2009 arbeiten Neukirch, Schirgiswalde Kirschau, Wilthen und Sohland im grundzentralen Verbund zusammen.

Teilen
Folgen

Der Stadtrat Wilthen hat in seiner Dezembersitzung der Fortschreibung des Regionalplans Oberlausitz-Niederschlesien zugestimmt. „Alle unsere Einwände wurden berücksichtigt“, sagte Bürgermeister Michael Herfort (CDU). Darunter ist zum Beispiel die Bahnstrecke von Bautzen nach Wilthen, die nach dem Plan bestehen bleiben soll. Zudem habe die Stadt in dem Plan die Bildungsfunktion im künftigen grundzentralen Verbund zugesprochen bekommen. „Das gibt uns eine gewisse Sicherheit für unseren Schulstandort“, sagte er. Die Baumaßnahme an der Straße von Tautewalde bis zum Neukircher Kreisverkehr inklusive eines durchgehenden Fahrradwegs ist ebenfalls berücksichtigt. – Mit der einstimmigen Zustimmung hat der Stadtrat gleichzeitig dem öffentlich-rechtlichen Vertrag bestätigt, der die Zusammenarbeit von Wilthen, Kirschau, Neukirch, Sohland und Schirgiswalde im grundzentralen Verbund regelt. „Der Verbund stärkt die Position der Region“, sagte Michael Herfort. Vorhaben in den einzelnen Kommunen sollen im Verbund mehr als bereits jetzt abgestimmt werden. Gemeinsam wollen sich die Kommunen um Fördermittel für das Oberland stark machen. In dem Vertrag ist die künftige Zusammenarbeit sowie Schwerpunkte der Arbeit geregelt. So werden auf Anregung der Stadt Entscheidungen nur bei einstimmiger Zustimmung realisiert. Alle Kommunen einigten sich, am Gymnasium in Wilthen für die Schüler aus dem Oberland festzuhalten.

Der Vorsitz im Verbund wird jährlich wechselnd von einem der Bürgermeister übernommen. Als Erster ist Gottfried Krause, Bürgermeister in Neukirch, für das Amt verantwortlich. (acs)