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Stadtrat verabschiedet sich mit einem Wunsch

Jürgen Hartmann von den Freien Wählern beendete seine Arbeit jetzt aus gesundheitlichen Gründen.

Radebeul. Den Stadträten gab Jürgen Hartmann bei seinem Abschied in der vergangenen Woche mit auf den Weg, dass sie für den Erhalt der Friedensburg als Ausflugsgaststätte kämpfen sollten. Sie hatten zuvor zugestimmt, dass der Mann von den Freien Wählern seine Arbeit als Stadtrat beenden kann.

13 Jahre sei er Mitglied des Radebeuler Rates gewesen und habe in allen Fraktionen sehr gute Freunde gefunden, sagte Hartmann. Er stehe jetzt im 73. Lebensjahr – auch da könne man natürlich noch Stadtrat sein. Doch nur, wenn die Gesundheit mitspielt. Bei ihm ist das nicht der Fall. Seine gesundheitlichen Probleme haben sich vergrößert, sagte er. Deshalb hört er auf.

Schritt für Schritt

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Als Nachfolgerin wurde in derselben Stadtratssitzung Eva-Maria Schindler verpflichtet. Sie ist seit 1949 in der Stadt ansässig. „Ich liebe Radebeul mit kritischem Herzen“, sagte sie bei ihrer Vorstellung.

Eva-Maria Schindler, die in Naundorf wohnt, arbeitet im Ortsverband der Freien Wähler mit. Sie engagiert sich außerdem in der Alzheimergesellschaft Radebeul-Meißner Land e.V.

Die studierte Ökonomin hat unter anderem im Großhandel und als Verwaltungsleiterin im Radebeuler Krankenhaus sowie bei der Barmer gearbeitet. Seit fünf Jahren ist sie Rentnerin. (SZ/IL)

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