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Stadtrat verteilt 83 Millionen Euro

Mit dem Geld sollen insgesamt 270 Flutschäden repariert werden. Den größten Batzen gibt es für eine ohnehin marode Brücke.

Von Bettina Klemm

Um die Schäden des Juni-Hochwassers zu beseitigen, erhält die Stadt in den nächsten zwei Jahren vom Freistaat und der Sächsischen Aufbaubank insgesamt knapp 83 Millionen Euro. Damit können die meisten Schäden beseitigt werden. Zur nächsten Stadtratssitzung am 12. Dezember wird nun der Wiederaufbauplan vorgestellt. Er beinhaltet 270 Einzelmaßnahmen. Auf 15 eng bedruckten Seiten sind die Schäden und die Kosten zur Beseitigung aufgelistet.

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Den größten Anteil an der Förderung erhalten mit knapp 53 Millionen Euro das Straßen- und Tiefbauamt und die Dresdner Verkehrsbetriebe. Allein 16,4 Millionen Euro sind für die Augustusbrücke genehmigt, deren Gewölbe beim Hochwasser beschädigt wurden. Damit kann das Bauwerk saniert werden. 3,3 Millionen Euro werden eingesetzt, um die Schäden an der Wehlener Straße zu beseitigen. Mit dem Geld kann die Stadt glücklicherweise nicht nur die durch das Hochwasser entstandenen Schäden beseitigen, sondern gleich die Straße und Brücken komplett sanieren. Dazu muss sie in der Regel nur noch einen relativ geringen Teil aus dem eigenen Haushalt aufwenden. So wird das sehr klamme Budget im Straßenbau deutlich entlastet.

Beim Juni-Hochwasser wurden auch elf Schulen in Dresden beschädigt. Zur Reparatur kann die Stadt nun 8,9 Millionen Euro ausgeben. Das meiste Geld wird für die 95. Grundschule an der Donathstraße verwendet. Dort ist beispielsweise die Sporthalle so zerstört, dass ein Neubau erforderlich wird. 2017 soll er fertig sein. Geld gibt es auch für die 64. Mittelschule in der Linzer Straße und die 10. Grundschule am Terrassenufer.

Mit den Fördermitteln kann die Stadt zudem die Sportstätten wieder in Ordnung bringen. Am schlimmsten waren die Schäden im Sportpark Ostra.