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Debatte um eine Sitzung, die nicht stattfand

Die AfD im Glashütter Stadtrat bestand darauf, der Bürgermeister sah keine dringenden Gründe für das Treffen. Nun geht die Diskussion weiter.

Von Maik Brückner
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Die April-Sitzung des Stadtrates Glashütte ist aufgefallen. Das passte nicht allen Räten.
Die April-Sitzung des Stadtrates Glashütte ist aufgefallen. Das passte nicht allen Räten. © Egbert Kamprath

Eigentlich sollte an diesem Dienstag der Glashütter Stadtrat tagen. So sah es der Jahresplan des Stadtrates vor. Doch Bürgermeister Markus Dreßler (CDU) hat das Treffen nicht einberufen. "Es stehen keine dringenden und gleichzeitig hinreichend wichtigen Themen zur Entscheidung an, die die Einberufung einer Stadtratssitzung gerechtfertigt hätten", erklärt er auf SZ-Nachfrage. Wie erst jetzt bekannt wurde, hat eine Reihe von Stadträten im Vorfeld auf diese Sitzung bestanden, sogar eine außerordentliche Sitzung wurde beantragt. AfD-Sprecher Tilo Bretschneider reichte im Namen seiner Fraktion einen Antrag dazu ein. Diesem stimmten laut Bretschneider auch Stadträte der Wählervereinigung Zeitlos zu. Die Stadträte Steffen Barthel (WV Johnsbach) und Manuel Schneider (WV Schlottwitz) sprachen sich in ersten Reaktionen auch für eine Ratssitzung aus, unterstützten den Antrag der AfD-Fraktion aber nicht. Das geht aus dem interen Mailverkehr hervor, den Bretschneider der SZ zur Verfügung stellte.

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