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Stadtumbau-Pläne sind in Gefahr

Der Antrag der Stadt auf weitere Fördermittel für den Abriss von Wohngebäuden in den Jahren 2015 bis 2020 ist vom Freistaat abgelehnt worden. Hauptgrund dafür ist, dass bereits zu viele Städte Anträge für den Fördertopf „Stadtumbau Ost, Rückbau Wohngebäude“ eingereicht und genehmigt bekommen haben.

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Der Antrag der Stadt auf weitere Fördermittel für den Abriss von Wohngebäuden in den Jahren 2015 bis 2020 ist vom Freistaat abgelehnt worden. Hauptgrund dafür ist, dass bereits zu viele Städte Anträge für den Fördertopf „Stadtumbau Ost, Rückbau Wohngebäude“ eingereicht und genehmigt bekommen haben.

Trotzdem will die Stadt 2014 erneut einen Antrag stellen. Dafür hat der Stadtrat kürzlich die Stadtumbau-Gebiete neu festgelegt: Waren bisher Zittau-Nord und -Südost betroffen, soll nun nur noch um Geld für den Umbau von Süd und Ost erbeten werden. Die Stadtentwicklungsgesellschaft begründet das damit, dass die bis 2020 in Nord geplanten Maßnahmen bereits genehmigt und zum Teil umgesetzt wurden: Die ehemalige 9. POS samt Turnhalle fällt derzeit, die Pablo-Neruda-Straße 1 bis 11 ist Ende 2013 abgerissen worden.

Die Festlegung des Gebietes ist zwingende Voraussetzung für den Erhalt von Fördermitteln. Außerhalb können andere Fördertöpfe für Abrisse angezapft werden. An der Rückbau-Strategie der Stadt bis 2035 ändert die Ablehnung nichts. Bis dahin soll unter anderem das „Neubaugebiet„ Zittau-Ost verschwunden sein. (SZ/tm)