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Stadtwerke bedauern Kündigung vom Theater

Künftig wird das Schauspielhaus aus Fulda mit Strom beliefert. Ob dadurch viel eingespart wird, bezweifelt der Energieversorger.

Die Stadtwerke Zittau bedauern die Kündigung des Stromvertrages durch das Gerhart-Hauptmann-Theater. Das erklärten deren zwei Geschäftsführer Matthias Hänsch und Sandra Tempel gegenüber der SZ.

Das hiesige Schauspielhaus hat in den Stadtwerken Fulda mittlerweile einen neuen Stromanbieter gefunden, die Belieferung erfolgt ab Oktober 2014. Laut Theatergeschäftsführer Caspar Sawade werde dadurch eine größere Summe eingespart. Das bezweifeln die Zittauer Stadtwerkechefs. „Auf den ersten Blick sieht es nach einem großen Unterschied des Strompreises aus“, so Hänsch. Doch oft kämen noch weitere Kosten hinzu, die den Preisunterschied ganz schnell zusammenschmelzen lassen. „Es gibt auch Kunden, die statt einer vermeintlichen Einsparung am Ende noch draufzahlen“, weiß der Stadtwerkechef aus Erfahrung. Trotz der Kündigung des Stromvertrages wollen die Stadtwerke Zittau weiter mit dem Theater zusammenarbeiten. „Uns ist es sehr wichtig, Kontakt zu halten“, betont Sandra Tempel. Sollte das Theater wieder einen Vertrag mit den Stadtwerken abschließen wollen, werde man gern ein Angebot machen, so die Geschäftsführerin. Im Moment sei aber noch kein Angebot möglich, da die Orientierungszahlen für 2018 erst im nächsten Jahr bekannt sind. Ein neuer Vertrag mit dem Theater kann frühestens Ende 2017 abgeschlossen werden.

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In den vergangenen Jahren haben die Stadtwerke Zittau das Gerhart-Hauptmann-Theater in verschiedenster Form unterstützt, wie Stadtwerkechef Hänsch erklärt. So gehört der Energieversorger zu den Gründern der Theaterstiftung, welche Ende 2013 ins Leben gerufen wurde. Nicht alles sei dabei sofort als Spende erkennbar, erklärt Hänsch. Die Stadtwerke spendieren beispielsweise ihren Mitarbeitern, die Kinder haben, jedes Jahr einen Besuch des Weihnachtsmärchens. „Regionale Kreisläufe am Leben zu halten ist unser Credo“, sagt Hänsch. (jl)