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Stärkere Kontrollen im Nationalpark

Aufgrund der Waldbrandgefahr ist das Boofen in der Sächsischen Schweiz zurzeit verboten. Das wird auch kontrolliert.

Hier hat die Wärmebildkamera einen nächtlichen Boofer im Visier.
Hier hat die Wärmebildkamera einen nächtlichen Boofer im Visier. © Daniel Schäfer

Nach dem Großeinsatz mit Polizeihubschrauber am vergangenen Wochenende will der Nationalpark auch weiterhin gegen illegale Lagerfeuer von Boofern vorgehen. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der großen Mengen leicht entzündbaren Holzes von abgestorbenen Fichten ist die Brandgefahr in den Wäldern sehr hoch, erklärt Nationalparkleiter Dietrich Butter. Die Einhaltung des Feuerverbotes sei deshalb mehr denn je unabdingbar. „Da in der Nationalparkregion im Zusammenhang mit dem Freiübernachten immer wieder Feuerstellen festgestellt werden, verstärken wir jetzt die abendlichen Kontrollen“, kündigt Butter an.

Am Freitagabend waren Nationalparkwacht und Polizei erstmals gemeinsam in der Sächsischen Schweiz auf Streife. Ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera unterstützte den Einsatz aus der Luft. Trotz des derzeit geltenden Betretungsverbots wurden 29 Personen im Wald angetroffen und eine Feuerstelle im Nationalpark sowie eine weitere am Pfaffenstein entdeckt.

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Der Einsatz diente zudem als Testlauf für Unglücksfälle. Werden Wanderer oder Kletterer vermisst, kann die Wärmebildkamera sie aufspüren. Selbst Koordinaten helfen im Zweifelsfall nur bedingt: Schon eine geringe Abweichung kann im Felsengebiet einen Höhenunterschied von 200 Metern ausmachen. 

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