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Sachsen

Sachsens neuer Landtag ist arbeitsbereit

Bei seiner ersten Sitzung nach der Wahl hatte der neue Landtag vor allem knifflige Personalien zu entscheiden. AfD und Linke erhalten jeweils ein Vizepräsidentenamt.

Die neuen Abgeordneten arbeiten von ihren Plätzen aus erstmals gemeinsam im Landtag.
Die neuen Abgeordneten arbeiten von ihren Plätzen aus erstmals gemeinsam im Landtag. © Thomas Kretschel

Dresden. Es war dem CDU-Abgeordneten Svend-Gunnar Kirmes vorbehalten, dem sächsischen Landtag zum Startschuss in die neue Legislaturperiode wohlmeinende Ratschläge zu erteilen. Der 69-jährige Alterspräsident leitete am Dienstag zunächst die konstituierende Sitzung des Parlaments und rief dabei zu einem sachlichen und kollegialen Umgang auf. Es gelte, künftig auf „ideologische Scheuklappen“ zu verzichten. Demokratie sei schließlich kein Selbstläufer, es müsse ständig um sie gerungen werden, nicht zuletzt, um somit erfolgreich gegen den Populismus vorzugehen, dem im jüngsten Wahlkampf etliche Wähler erlegen seien. Mitten in seinen leidenschaftlichen Appell klingelte plötzlich das Telefon am Rednerpult. Das sorgte für Schmunzeln, könnte aber auch ein Weckruf an die 119 Parlamentarier der fünf Landtagsfraktionen gewesen sein.

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