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Statt Wasser wogt Gras

Wo einst Wasser kleine Wellen schlug, wogt jetzt hohes Gras. Wo Frösche quakten und Fische lautlos ihre Runden zogen, zirpen Grashüpfer und krabbeln Käfer. Die beiden Teiche rechts und links der Straße, dort wo es von Wilthen aus über den Mönchswalder Berg geht, sind zu Grünflächen geworden.

Wo einst Wasser kleine Wellen schlug, wogt jetzt hohes Gras. Wo Frösche quakten und Fische lautlos ihre Runden zogen, zirpen Grashüpfer und krabbeln Käfer. Die beiden Teiche rechts und links der Straße, dort wo es von Wilthen aus über den Mönchswalder Berg geht, sind zu Grünflächen geworden. Seit das Hochwasser diese Teiche stark beschädigt hat, ist kein Wasser mehr in ihnen. Stattdessen erobern immer mehr Pflanzen und Tiere das Gelände. Wer nicht weiß, dass dort mal Teiche waren, könnte glatt denken, es handelt sich um ungepflegte Wiesen oder aufgegebene Felder. Immer, wenn ich dort vorbeikomme, staune ich darüber, wie schnell die Natur sich Flächen erobert – und wünsche mir die Teiche zurück.

Seit Kurzem bin ich zuversichtlich, dass mein Wunsch bald in Erfüllung geht. Denn die Naturschutzstation Neschwitz will jetzt die Anstaueinrichtung der Teiche reparieren. Dafür hat ihr die Ehrenamtsstiftung der Stadt Wilthen kürzlich einen Zuschuss von 1 000 Euro bewilligt. Wann die Arbeiten beginnen, weiß ich zwar nicht, doch ich sage mir frohen Mutes, dass es nicht allzu lange dauern kann. Denn innerhalb eines Jahres müssen alle Empfänger von Stiftungsmitteln nachweisen, dass sie das Geld für den Zweck eingesetzt haben, für den sie es beantragt hatten. Es dürfte also nicht mehr lange dauern, bis wieder Wasser kleine Wellen schlägt, wo jetzt hohes Gras wogt. Darauf freut sich Ihr Landstreicher

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