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Stehende Schüler im Bus zulässig

Die Schülerbeförderung erfolgt nach den gesetzlichen Bestimmungen, so der Kreis.

Von Mario Heinke

Stehplätze sind im Linienverkehr durchaus erlaubt und Fahrgäste haben keinen Anspruch auf einen Sitzplatz, bestätigt das für die Schülerbeförderung zuständige Landratsamt auf Anfrage der SZ. Besorgte Eltern hatten im Gemeinderat das Thema angesprochen. Es sei keine Seltenheit, dass in den Morgenstunden die von Großschönau kommende Linie 1 nach Zittau voll besetzt ist und viele Kinder stehen müssen, sagte ein besorgter Vater.

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Die Nachricht von einem Busunfall Mitte November im niedersächsischen Vechta hatte die Besorgnis der Eltern ausgelöst. Dort sind 21 Schüler verletzt worden. Insgesamt befanden sich an jenem Tag 89 Kinder und Jugendliche im Bus. Die Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck (KVG) betreibt die Linie 1. Nach Auskunft von Geschäftsführer Alfons Dienel ist auf der Linie ein 15 Meter langer Setra-Niederflurbus eingesetzt, der über 55 Sitzplätze und 71 Stehplätze verfügt. Genutzt wird der Bus auf dieser Linie von etwa 80 Fahrgästen im Schnitt. „Natürlich müssen einige Schüler stehen, was aber in der Früh- und Nachmittagsspitze auf vielen Linien der Fall ist“, so Dienel.

Die Busfahrer dürfen nach den gesetzlichen Bestimmungen nicht schneller als 60 Kilometer pro Stunde fahren, wenn sich stehende Fahrgäste im Bus befinden, erklärt Kreissprecherin Marina Michel.