merken
PLUS

Steigt der Wasserpreis jetzt doch?

Die Stolpener Stadträte werden am Montag in einer öffentlichen Sondersitzung erneut über die Gebührenkalkulation für Trink- und Abwasser diskutieren. Bereits seit Ende letzten Jahres beschäftigt sich der Stadtrat mit der vorgeschlagenen Gebührenerhöhung.

Die Stolpener Stadträte werden am Montag in einer öffentlichen Sondersitzung erneut über die Gebührenkalkulation für Trink- und Abwasser diskutieren. Bereits seit Ende letzten Jahres beschäftigt sich der Stadtrat mit der vorgeschlagenen Gebührenerhöhung. Die neue Kalkulation hat der Wasser- und Abwasserzweckverband Mittlere Wesenitz vorgeschlagen, um die Kosten zu decken und neue Investitionen tätigen zu können. Allerdings versagte der Stadtrat in Stolpen bislang seine Zustimmung. Damit hätten der Stolpener Vertreter in der Verbandsversammlung dort letztlich ebenfalls gegen höhere Gebühren stimmen müssen. Doch um die kommen die Mitgliedsgemeinden Stolpen und Dürrröhrsdorf-Dittersbach vermutlich nicht herum. Denn hat der Zweckverband ein Loch in der Kasse, müssen beide Kommunen die Fehlbeträge ausgleichen. Für Stolpen würde das etwa 170 000 Euro bedeuten und für Dürrröhrsdorf-Dittersbach 130 000 Euro. Da eine Entscheidung zur neuen Kalkulation fehlt, liegen derzeit auch alle geplanten Bauvorhaben auf Eis. Die Kritik vor allem der Stolpener CDU-Fraktion richtete sich zuletzt vor allem gegen die Höhe der Personalkosten, die in der neuen Kalkulation veranschlagt wurden. (SZ/aw)

Sitzung: 7. April, 19 Uhr, Stadtgemeindezentrum

Anzeige
Wie leben Familien in Sachsen?
Wie leben Familien in Sachsen?

Die große Umfrage zur Familienzufriedenheit geht in eine neue Runde. Jede Antwort zählt!