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Steina bekommt neue Straßenlaternen

Die Straßenbeleuchtung im Unterdorf des Harthaer Ortsteils Steina wird erneuert. Darauf hoffen die Anwohner schon seit einigen Jahren.

Mitarbeiter der Firma Schneider HTS Geringswalde bauen im Steinaer Unterdorf eine neue Straßenbeleuchtung.
Mitarbeiter der Firma Schneider HTS Geringswalde bauen im Steinaer Unterdorf eine neue Straßenbeleuchtung. © Dietmar Thomas

Hartha. Mit dieser Vollsperrung können die Anwohner im Harthaer Ortsteil Steina sicher leben. Vor einigen Tagen haben die Arbeiten zum Bau einer neuen Straßenbeleuchtung begonnen. Die Dorfstraße in Steina ist deshalb in dem Abschnitt zwischen der Bachmühle und der Kreuzung Mitteldorf gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Die Vollsperrung wird voraussichtlich bis Ende Oktober dauern.

Bereits in ihrer Sitzung im April dieses Jahres hatten die Harthaer Stadträte den Auftrag an die Firma Schneider HTS aus Geringswalde vergeben. Der Auftrag hat einen Wert von etwa 142.000 Euro. 75 Prozent der Summe werden durch das Leadergebiet Sachsenkreuz plus gefördert. 

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„Es ist schwer, für solche Maßnahmen eine geeignete Förderung zu finden. Deshalb sind wir froh, dass unser Antrag bewilligt wurde“, sagte Bauamtsleiter Ronald Fischer.

2013 beschließen Räte Abschaffung alter Straßenlampen

Letztendlich handelt es sich bei diesem Vorhaben um den ersten Bauabschnitt. Auch im Oberdorf soll eine neue Beleuchtung installiert werden. Aufgrund des finanziellen Aufwandes müsse die Stadt jedoch in Schritten handeln.

Die Einwohner von Steina warten schon lange auf eine neue Straßenbeleuchtung. Im Jahr 2013 hat der Energieversorger Mitnetz Strom in diesem Ortsteil die Mittel- und Niederspannungsleitung unter die Erde verlegen lassen. Geplant war, im Zuge der Verlegung auch die Straßenbeleuchtung zu erneuern. 

Doch im Oktober 2013 beschlossen die Räte die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung. Damit fehlte auch Geld für neue Straßenlampen. Die Stadt übernahm vorerst das Freileitungsnetz von Mitnetz Strom. 

Ausschreibung zweimal aufgehoben

Im Jahr 2017 beantragte die Stadt Fördergeld im Rahmen des Leader-Programms. Das wurde zunächst abgelehnt, im zweiten Anlauf jedoch bewilligt. Bei geplanten Kosten von 117.500 Euro hätte der Eigenanteil der Stadt knapp 29.400 Euro betragen. 

Die Ausschreibung erfolgte im Februar 2019 beschränkt. Jedoch ging nur ein Angebot für die Tiefbauarbeiten ein, für die Lieferung und Errichtung der Straßenbeleuchtung gab es keins.

Konsequenz: Die Ausschreibung wurde aufgehoben und der Auftrag öffentlich ausgeschrieben. Diesmal gingen Angebote für beide Lose ein. Jedoch wurden die Kostenberechnungen deutlich überschritten. 

Die Stadt hob die Ausschreibung auf und zog den Fördergeldantrag beim Landratsamt Mittelsachsen zurück. Die Berechnungen wurden deshalb noch einmal aktualisiert und ein neuer Förderantrag gestellt.

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