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Sterngucker treffen sich am Zeisigweg

In den kommenden Tagen sieht man sie besonders gut: die Venus. Aber es gibt noch mehr am Abendhimmel zu entdecken.

Von Susanne Sodan

Die Venus, der Planet, um den die schönsten Mythen gestrickt wurden, leuchtet in diesem Jahr am 6. Dezember am hellsten. „Die Venus umkreist die Sonne schneller als die Erde. Aktuell hat sie sozusagen das Überholmanöver eingeleitet und ist der Erde besonders nahe“, erzählt Gunter Baumann vom Verkehrs- und Verschönerungsverein Kurort Hartha. Am Sonnabend, dem 7. Dezember, lädt er alle Sterngucker nach Kurort Hartha ein.

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Ab 17.30 Uhr wird die Venus als schmale, aber sehr helle Sichel am Abendhimmel zu sehen sein. Neben dem Blick durchs Fernrohr gibt es auch zahlreiche Informationen rund um die Astronomie des Planeten. So war die Venus schon Forschungsobjekt von Galileo Galilei und Nikolaus Kopernikus. Als Beobachtungsposten hat Baumann einen möglichst dunklen Ort gewählt, ein Areal am Zeisigweg. Finden wird man den Weg dennoch, er ist am Sonnabend ausgeschildert.

Wer sich das Mondgesicht einmal genauer ansehen möchte, ist bei der Veranstaltung ebenfalls richtig. Am 7. Dezember ist Luna zwar nur zur Hälfte beleuchtet und der Mann im Mond nicht vollständig zu sehen, „durch die Lichtverhältnisse, durch den langen Schattenwurf kann man aber die Oberfläche besonders gut erkennen. Schaut man sich die Struktur aus Gebirgen und Meeren genauer an, gibt es viel zu entdecken“, sagt Baumann. Aktuell sind auch die Plejaden, Sternenhaufen, die sogar mit bloßem Auge erkennbar sind, zu sehen. Wer am Sonnabend Durchhaltevermögen zeigt, kann ein weiteres kleines Phänomen bestaunen – den Aufgang des Jupiters am Osthorizont. Eingeladen sind zur Sternenbeobachtung auch Kinder.