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Stolpen erhält neue Postfiliale

Den Stolpenern werden die Dienstleistungen der Post erhalten bleiben. Das auch, obwohl die Filiale in der Bahnhofstraße 3 ihre Pforten schließen wird. Denn ab kommenden Montag gibt es den Service wieder, sagt Manfred Hauschild von der Post.

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Von Ute Himmer

Den Stolpenern werden die Dienstleistungen der Post erhalten bleiben. Das auch, obwohl die Filiale in der Bahnhofstraße 3 ihre Pforten schließen wird. Denn ab kommenden Montag gibt es den Service wieder, sagt Manfred Hauschild von der Post.

Im Sportartikelgeschäft von Birgit Beier auf dem Altstädter Weg 1 werden zusätzlich zu dem bisherigen Sortiment auch Post- und Postbankleistungen angeboten. Damit verbessert sich für die Postkunden der Service durch erweiterte Öffnungszeiten und die Möglichkeit, den privaten Einkauf mit den Erledigungen in der Filiale der Deutschen Post zu verbinden, sieht Hauschild die Vorteile für die Stolpener.

„Ich habe mich für die Aufgabe beworben“, sagt Birgit Beier. Die Geschäftsfrau freut sich, dass sie den Zuschlag für die Filiale bekommen hat. Denn sie kann dadurch ihr Angebot vergrößern und hofft natürlich auch auf mehr Kunden.

Birgit Beier hat für den Post-Bereich eine neue Mitarbeiterin eingestellt. Die Postfiliale ist wie das Sportartikelgeschäft geöffnet. Unterm Strich haben die Stolpener damit die Möglichkeit, künftig 45 Stunden pro Woche Post- und Postbankleistungen in Anspruch zu nehmen. Auf der Bahnhofstraße sind es bisher knapp zehn Stunden.

Auch die fachliche Qualifikation ist in der neuen Filiale gegeben. Denn sowohl Birgit Beier als auch ihre Kollegin haben die Schulbank gedrückt, um die neuen Aufgaben auch ordentlich managen zu können. Die Sportartikelchefin gehört nun zu den bundesweit 7 500 Partnern der deutschen Post, die in ihren Geschäften eine Filiale des gelben Unternehmens betreiben.

1993 hat die Post begonnen, Post- und Postbankleistungen in lokale Einzelhandelsgeschäfte zu verlagern. Dort werden dann Briefmarken, Packsets und ausgewählte Büroartikel verkauft, Pakete angenommen, Ein- und Auszahlungen vom Postbank-Girokonto oder dem Postbanksparbuch vorgenommen oder auch Postbank-Unfallversicherungen abgeschlossen.

Umfragen zufolge, so Hauschild, ist die Resonanz bei den Kunden auf diese neuen Filialen durchweg positiv. Vor allem auf dem Lande sowie in kleineren Städten oder in Stadtrandgebieten verbessert die Vertriebsform die Versorgung der Bürger mit postalischen Leistungen. Auch die Partner zeigten sich bisher zufrieden, so Hauschild.