merken

Bagatelldelikte werden schärfer verfolgt

Wer Diebstahl oder Körperverletzung begeht, kommt künftig in Sachsen nicht mehr so einfach davon. In manchen Fällen droht Führerscheinentzug.

© dpa/Arno Burgi

Dresden. Der Freistaat Sachsen will Bagatellkriminalität konsequenter verfolgen und schneller ahnden. Darunter fallen Delikte wie Ladendiebstähle und Schwarzfahren, aber auch andere im öffentlichen Raum begangene Straftaten wie kleinere Körperverletzungen oder der Besitz geringer Mengen Drogen. Justizminister Sebastian Gemkow (CDU) hat am Donnerstag eine neue Rundverfügung des sächsischen Generalstaatsanwalts Hans Stobl vorgestellt. Ziel sei es auch, entsprechende Delikte in ganz Sachsen einheitlicher zu ahnden. Straftäter müssen nun auch damit rechnen, dass selbst bei kleineren Gesetzesverstößen verstärkt Fahrverbote ausgesprochen werden, wenn sie anders nicht mit Sanktionen wie etwa einer Geldstrafe spürbar erreicht werden können.

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Mit Sächsische.de im Abo lesen Sie die Geschichten aus Dresden und Ihrer Region, die Sie sonst verpassen!

Plus-Abo

Vorteilsangebot

  • Sofortige Freischaltung
  • Sofort Zugriff auf alle Inhalte
  • Monatlich kündbar

1. Monat gratis

danach 9,90€/mtl.

Abo auswählen

Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden