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Straße nach Massanei wird geflickt

Auch die Straße zwischen Hoyersdorf und Altgeringswalde soll erneuert werden. Es dürften Vollsperrungen nötig werden.

Die Straße von Waldheim nach Massanei ist in einem schlechten Zustand. Ab Mai soll sich das ändern.
Die Straße von Waldheim nach Massanei ist in einem schlechten Zustand. Ab Mai soll sich das ändern. © Lutz Weidler

Mittelsachsen. Der milde Winter mit nur wenig Frost hat nicht nur die Salzlager des Landkreises geschont, sondern auch die Straßen. „Im Vergleich zum vergangenen Jahr gibt es nach dem Winter weniger Schäden“, äußerte sich Landkreissprecher André Kaiser. Die Mitarbeiter der sechs Straßenmeistereien des Kreises haben die ersten Schäden auf dem rund 1.600 Kilometer umfassenden Netz an Bundes-, Staats- und Kreisstraßen erfasst.

Im Mai soll mit den Arbeiten an den betroffenen Straßen begonnen werden. Vorgesehen sind unter anderem Reparaturen den Staatsstraßen zwischen Waldheim und Massanei sowie zwischen Hoyersdorf und Altgeringswalde. Dies seien die Maßnahmen, die in der Region eine sehr hohe Priorität hätten, ergänzte Kreissprecher Kaiser auf Nachfrage. Darüber hinaus gebe es in der gesamten Region Schäden, die mit behoben werden sollen.

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Der Leiter des Referates Straßenbetriebsdienst und Bauwerksverwaltung, Dirk Schlimper, rechnet damit, dass in diesem Jahr nur rund 350 Tonnen Heißmischgut zum Flicken der Schäden benötigt wird. Im vergangenen Jahr waren es rund 1.800 Tonnen. Für die Flickungen werden nach Angaben von Schlimper kurzfristige Sperrungen der Straßen notwendig sein.

Vollsperrungen werden im Vorfeld mit den Verkehrsbehörden sowie dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) abgestimmt. Dennoch seien aufgrund der Witterung täglich Anpassungen möglich, so Kaiser. Umleitungen werden bei größeren Reparaturen ausgeschildert, wenn eine Verkehrsfreigabe bis zum Nachmittag nicht erfolgen kann. Kleinere Schadstellen sollen unter kurzzeitiger bis stundenweiser Vollsperrung bearbeitet werden. 

„Oder wir nutzen unsere Bauampeln, die maximal zehn Minuten beidseitig auf Rot stehen“, so Schlimper. Er appelliert an die Kraftfahrer, die Sperrungen ernst zu nehmen. Wer in die gesperrten Bereiche hineinfahre, gefährde nicht nur die Mitarbeiter der Straßenmeistereien, sondern auch sich selbst. (DA/mf)

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