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Döbeln

Wallbacher Straße bekommt neue Bankette

Die Strecke diente beim Bau der B 175 in Hartha als Umleitung. Dabei sind nicht nur die Straßenränder in Mitleidenschaft gezogen worden.

Die Schäden an der Wallbacher Straße in Hartha werden bis Ende des ersten Halbjahres beseitigt. Dabei werden die Bankette und die Straßendecke erneuert.
Die Schäden an der Wallbacher Straße in Hartha werden bis Ende des ersten Halbjahres beseitigt. Dabei werden die Bankette und die Straßendecke erneuert. © Dietmar Thomas

Hartha. Vor etwa einem Jahr ist die Bundesstraße 175 inklusive der beiden Kreisel bei Hartha saniert worden. Aufgrund der Umleitungen denken viele Autofahrer und vor allem Anwohner sicher mit Grausen an diese Zeit zurück. Auch weil an den Umleitungsstrecken Schäden entstanden sind, die teilweise bis heute noch nicht beseitigt sind.

Doch zumindest für die Wallbacher Straße, die von der B 175 in Hartha zur S 36 führt, ist nun eine Reparatur in Sicht. „Bis zum Ende des ersten Halbjahres sollen die Bankette und auch die Straßendecke erneuert werden. Die Vorbereitungen dafür laufen“, sagt Harthas Bauamtsleiter Ronald Fischer. Die Kosten für die Sanierung der Bankette belaufen sich auf etwa 30.000 Euro. 

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Wie viel die Deckenerneuerung kostet, könne er noch nicht sagen, so Fischer. „In Anbetracht der Schäden ist es sinnvoll, nicht nur die Straßenränder zu befestigen, sondern auch einen neuen Straßenbelag aufzubringen“, sagt der Bauamtsleiter.

Die Kosten für die Sanierung trägt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv). So selbstverständlich war das aber nach Beginn der Maßnahme vor einem Jahr nicht. Das Lasuv hatte sich zunächst schwergetan, die Wallbacher Straße als Umleitungsstrecke anzuerkennen. Später wurde die Strecke jedoch als offizielle Umleitung ausgewiesen. 

Bei einer Begehung im August 2019 wurden die Schäden aufgenommen und die Kosten ermittelt. Doch schon damals hatte Fischer Anwohner und Autofahrer um Verständnis gebeten, dass es mit der Reparatur noch dauern könne.

Die Sperrung der Bundesstraße hatte für viel Wirbel gesorgt (Sächsische.de und Döbelner Anzeiger berichteten mehrfach). Obwohl für Lkw über 3,5 Tonnen eine weiträumige Umleitung ausgeschildert war, nutzten viele Fahrer die kleinen Straßen rund um Hartha. Das sorgte für Unverständnis bei den Anwohnern. „Wir fühlen uns hier wie an der Autobahn“, hatte ein Mann aus Aschershain damals gesagt.

Die Wallbacher Straße war zunächst wie gewohnt zwischen Abzweig Wallbach und S 36 als Einbahnstraße ausgewiesen. Später wurde der Bereich für beide Richtungen freigegeben. Dies galt aber nur für Pkw sowie Busse und Rettungsfahrzeuge. Seit Abschluss der Sanierung der Kreisel gilt wieder die herkömmliche Ordnung. Wer aus Richtung Leisnig nach Hartha fährt, muss über den Kreisel an der B 175 fahren. 

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