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Straßen bleiben länger dicht

An zwei Baustellen im Oberland gibt es Probleme. Das hat auch Folgen für den Schülerverkehr, der nun wieder gestartet ist. 

Noch keine freie Durchfahrt gibt es an der Spreedorfer Straße.
Noch keine freie Durchfahrt gibt es an der Spreedorfer Straße. ©  Archivfoto: Rafael Sampedro

Eigentlich sollte zum Beginn des neuen Schuljahres alles fertig sein, der Verkehr wieder ungehindert fließen. Eigentlich. Denn an gleich zwei Ferien-Baustellen im Oberland gibt es Probleme, sie sind noch nicht planmäßig beendet. 

An der Verbindungsstraße zwischen Neusalza-Spremberg und Schönbach wird eine kleine Brücke gebaut, die Ortsverbindung ist voll gesperrt. Eine weiträumige Umleitung über Ebersbach müssen Autofahrer hier nutzen. In der Gründung wurde bei den Bauarbeiten Felsmaterial gefunden, sodass sich der nötige Aushub verzögerte. Darüber informiert das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) auf Nachfrage der SZ. 

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Die Baufirma habe deshalb eine Verlängerung der Vollsperrung um eine Woche beantragt, so Franz Grossmann von der Pressestelle des Lasuv. Derzeit werde noch geklärt, wie es dann weitergehen kann. Denn im Anschluss muss noch die Hochdruckgasleitung der Enso umverlegt werden. Das soll aber möglichst nicht mehr unter Vollsperrung passieren. 

Durch die Verlängerung der Sperrung müssen auch Schulbusse nun einen Umweg fahren, die Kinder von Schönbach und Dürrhennersdorf nach Neusalza-Spremberg zur Oberschule bringen. Um den Schulbusverkehr eben nicht zu verzögern, sollte die Baustelle ursprünglich mit dem Ferienende fertig sein. 

Wieder freie Fahrt zum Schulstart - das war auch das Ziel bei den Bauarbeiten an der Spreedorfer Straße in Ebersbach. Hier werden Ver- und Entsorgungsleitungen ausgewechselt und die Fahrbahn erneuert. "Der recht knapp bemessene Ausführungszeitraum mit sechs Wochen Vollsperrung in der Ferienzeit konnte leider nicht eingehalten werden", teilt das Landratsamt nun auf Nachfrage der SZ mit. Bei den Bauarbeiten kamen Entwässerungsleitungen zutage, die zuvor nicht bekannt waren, teilt das Amt für Hoch- und Tiefbau beim Landkreis mit. Diese mussten ausgetauscht und umverlegt werden. Die zusätzlichen Arbeiten führten zum Verzug und brachten den geplanten Bauablaufplan durcheinander. Dass es an der Speedorfer Straße immer mal Probleme bei Bauarbeiten gibt, weil Uralt-Leitungen in der Straße liegen, die in Plänen nicht verzeichnet sind, hatten Anwohner der SZ bereits berichtet. 

Ende dieser Woche sollen nun die neuen Asphaltschichten in der Fahrbahn eingebaut werden, teilt das Landratsamt mit. Dann folgen in der nächsten Woche noch  Restarbeiten an den Nebenflächen und die Gehwege werden wieder hergestellt. Spätestens am 30. August soll die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden. Dann soll die Spreedorfer Straße wieder als Umfahrung für den Schüler- und Linienverkehr dienen, während an der parallel verlaufenden B96 in Ebersbach die Arbeiten weitergehen, heißt es vom Landkreis.

Die Spreedorfer - die Ortsverbindung zwischen Neugersdorf und Ebersbach - wird immer wieder abschnittsweise in den Ferien ausgebaut. Von der Sperrung betroffen sind dann regelmäßig auch Ladeninhaber, die ihre Geschäfte an der Spreedorfer Straße haben. Die Bauarbeiten finden diesmal nur auf einem 240 Meter langen Abschnitt nahe der Brücke "Blaues Wunder" statt. Die Geschäfte sind von der Neugersdorfer Seite aus zu erreichen. 

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