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Straßen-Sprungschanze soll verschwinden

Da der Eigentümer der Gleisreste nicht ermittelt werden konnte, kümmert sich jetzt der Landkreis um Verkehrssicherheit.

Zuletzt im Januar dieses Jahres war ein Teil der Gleisquerung zwischen der Bundesstraße 96 bei Lauta und der Ortslage Waldesruh mit Warnbaken abgesperrt. Wie schon wiederholt in der jüngeren Vergangenheit hatten Frost und Verkehrsbelastung den Asphalt im Bereich der Schienen bröckeln und aus der Straße eine Schanze werden lassen. Der Schaden war im Auftrag des Landkreises Bautzen beseitigt worden. Doch erst die Beseitigung der Gleise im Straßenkörper lässt eine längerfristig haltbare Lösung erwarten. Dies hatte Lautas Bürgermeister Hellfried Ruhland (Freie Wähler) seinerzeit auch auf eine entsprechende Anfrage im Stadtrat hin für dieses Jahr in Aussicht gestellt. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits die Zusage des Landkreises, dass dieser sich um dieses Problem kümmern wird.

Das geschieht nun in dieser Woche. Gestern begannen die Arbeiten. Die Straße ist in diesem Bereich voll gesperrt. „Der Landkreis schafft hier Ordnung und stellt die Verkehrssicherheit wieder her“, heißt es aus der Pressestelle des Landratsamtes. „Die Eigentümerschaft der Werksgleisanlagen, die nur noch in der Straße liegen und rechts und links keine Anschlüsse mehr haben, musste trotz langer intensiver Bemühungen ungeklärt bleiben. Vor dem Hintergrund der im vergangenen Winterhalbjahr in diesem Abschnitt aufgetretenen Straßenschäden und der Gefahr der Wiederholung im nächsten Winter, erfolgt der Rückbau nunmehr im Auftrag des Landkreises.“ Gleisrückbau und Straßenbau kosten etwa 15 000 Euro. (rgr)

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