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Straßenbahn wieder über die St. Petersburger

Verkehr. Die Bahnen kehren im Zentrum auf die normalen Routen zurück und werben für die Jahreskarte.

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Von Stefan Rössel

Ab morgen früh rollen fast alle Straßenbahnen im Zentrum wieder über ihre Stammstrecken. Die Trasse an der St. Petersburger Straße wird zwei Tage früher als geplant freigegeben, wie die Verkehrsbetriebe (DVB) gestern ankündigten.

Damit werden die zum Teil großräumigen Umleitungen für die Linien 3, 6, 7, 8, 9 und 11 hinfällig. Die Sonderlinien 43 und 47 sowie der Busersatzverkehr 8 und 11 können eingestellt werden. Die DVB machen darauf aufmerksam, dass für die Straßenbahnen und die Busse durchs Zentrum die Fahrpläne neu angepasst werden.

Während der Arbeiten hatte sich herausgestellt, dass zusätzliche Reparaturen am Schwellenunterbau auf einer längeren Strecke notwendig waren. Die DVB sprechen von verdeckten Flutschäden. Es sind allerdings noch Restarbeiten zu erledigen, die im kommenden Jahr durchgeführt werden sollen. Im Frühjahr muss der Gleisschotter nachgestopft werden. Die Verlegung des Rollrasens soll erst nach diesem Arbeitsgang erfolgen.

Für Montag kündigten die DVB außerdem die Eröffnung des Pavillons an der Haltestelle Prager Straße an. Damit hört dort das Gedränge neben der Baustelle auf. In Kürze soll auch die Schweriner Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden. Bis auf die Linie 6 fahren dann alle Bahnen wieder auf den üblichen Routen.

Zeitkarte als Familienkarte

DVB-Sprecher Falk Lösch warb bei der Gelegenheit auch für die Jahreskarte, die seit Anfang November erworben werden kann. Auf den ersten Blick erscheine der Anschaffungspreis von 415 Euro zwar hoch. Er liege aber immer noch 41 Euro unter dem Preis von zwölf Abo-Monatskarten für je 38 Euro.

Das Jahresticket biete schon damit den höchsten Rabatt. Außerdem gelte es an Wochenenden und Feiertagen als Familienkarte, mit der zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder fahren können. Das ist dieselbe Regelung wie für Monatskarten, was viele von deren Nutzern gar nicht wissen. Auch die Mitnahme eines Fahrrads sowie die Nutzung von Bergbahnen und Fähren sei eingeschlossen.