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Straßenbauamt plant nächste Brückensanierung in Hagenwerder

Der Bau der rund 1,1 Millionen Euro teuren Brücke der Bundesstraße 99 über die Pließnitz in Hagenwerder soll nach Angaben des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) im Mai beendet sein. Dann ist die Straße von und nach Zittau wieder durchgängig befahrbar.

Von Ralph Schermann

Der Bau der rund 1,1 Millionen Euro teuren Brücke der Bundesstraße 99 über die Pließnitz in Hagenwerder soll nach Angaben des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) im Mai beendet sein. Dann ist die Straße von und nach Zittau wieder durchgängig befahrbar. Allerdings wird dieser Zustand nicht lange anhalten, denn die nächste große Baustelle, nur etwa 500 Meter von der jetzigen entfernt, kommt schon in Sicht. Es handelt sich um die Straßenüberführung über die Bahngleise nahe der Kartbahn „Görlitzer Ring“.

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„Ein Brückenneubau an dieser Stelle ist notwendig geworden als Bestandteil der Hochwasserschadensbeseitigung“, bestätigt Lasuv-Sprecherin Isabel Siebert Angaben des Görlitzer Bürgermeisters Michael Wieler im Technischen Ausschuss. Zurzeit sei das Bauwerk in Planung und werde mit der Deutschen Bahn AG abgestimmt. Als frühest möglicher Baubeginn wird der September dieses Jahres genannt, was sich aber mit Sicht auf den noch nicht bestätigten sächsischen Landeshaushalt noch verschieben könne.

Mit der neuen Brückenbaustelle wird die jetzt bekannte Umleitung über den Kreisverkehr Richtung Tauchritz und das Gewerbegebiet wieder eingerichtet. Wie Isabel Siebert informiert, soll dies dann für mindestens ein Jahr Bauzeit der Fall sein. Ein gleichzeitiger Bau beider Brücken dagegen sei planerisch nicht möglich gewesen, weil dann die Zufahrt zum Grenzübergang nach Radomierzyce (Radmeritz) abgeschnitten gewesen wäre, erklärt die Sprecherin.

Bei der neuen Brückenbaustelle indes kann diese Zufahrt ebenso wie die Straße zum Naturbad und zur Sporthalle wieder direkt über die B 99 erreicht werden. Ebenso sind wie bei der Pließnitz-Brücke auch beim Neubau über die Bahnlinie Radfahrer und Fußgänger nicht betroffen: Der Neiße-Radweg bleibt von dem Bauwerk unberührt. Der aktuelle Bau der Pließnitzbrücke sollte eigentlich längst abgeschlossen sein. Allerdings hemmten der Diebstahl von Maschinen den Baufortschritt immens.