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Straßenränder in Liebstadt sind dran

Lange Zeit war die Sicht durch hochgewachsenes Gras stark behindert. Der Landkreis verspricht Abhilfe.

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Von Heike Wendt

Autofahrer müssen auf den Straßen in und um Liebstadt in diesen Tagen besondere Vorsicht walten lassen. An vielen Straßenrändern ist das Gras so hoch gewachsen, dass die Sicht stark eingeschränkt ist. „Besonders schlimm ist es in Burkhardswalde und Großröhrsdorf, dort kann man kaum noch etwas sehen“, sagt Anwohner Bernd Fritzsche. Der CDU-Stadtrat von Liebstadt habe sich selbst schon mehrfach bei der Straßenmeisterei erkundigt, wann die Straßen in seinem Heimatort an der Reihe seien. Eine befriedigende Auskunft habe er nicht bekommen. Wesentlich besser funktioniere das Mähen in benachbarten Regionen wie Dippoldiswalde oder Wilsdruff. Auch im vorigen Jahr habe es genau die gleichen Probleme, aber keine zufriedenstellende Lösung gegeben.

In den nächsten Tagen will der Landkreis für Entschärfung sorgen. „Das Mähgerät der Straßenmeisterei Dohma ist im Bereich Burkhardswalde, Großröhrsdorf und Liebstadt im Einsatz“, informiert Martina Fehrmann, Abteilungsleiterin Straßenbau und Verkehr. Für die Einsatzplanung der Mähtechnik sei die Bedeutung der Straße maßgebend. Bundes- und Staatsstraßen haben dementsprechend Vorrang. Warum es nicht immer so schnell vorangeht, wie Anwohner es sich wünschen, hat einen weiteren Grund. „Parallel zur Grasmahd werden Fahrbahnschäden beseitigt und es müssen Entwässerungseinrichtungen gewartet werden“, sagt Martina Fehrmann.